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Schöne Bescherung: Erste Hilfe unterm Weihnachtsbaum

DAK-Tipps gegen Magendruck, Familienstreit und Brummschädel

Schwalm-Eder. Von wegen „Oh, du fröhliche…“ – die Weihnachtszeit birgt häufig  gesundheitliche Tücken: Zu viel, zu fett oder das Falsche gegessen, zu tief ins Glas geschaut, an der Kerze verbrannt oder einfach nur vom Trubel genervt. DAK-Ärztin Elisabeth Thomas kennt die Stolperfallen rund um Weihnachten und verrät, was man dagegen tun kann.

Blähbauch und Sodbrennen
Das häufigste Leiden unterm Baum: Der Blähbauch. Denn Entenbraten mit Rotkohl, Klößen und Soße und natürlich Dessert gehören dazu. Die Quittung kommt dann hinterher: Magenkneifen. „Nach üppigem Festschmaus hilft am besten Bewegung“, rät Elisabeth Thomas. „Ein ausgedehnter Spaziergang an der frischen Luft kurbelt den Kreislauf an und sorgt für einen klaren Kopf.“ Fenchel- und Kamillentee beruhigen den  Magen. Außerdem hilfreich: Weihnachtsgewürze. „Anis und Ingwer unterstützen die Verdauung und helfen gegen Blähungen und Übelkeit.“ Bei Verstopfung empfiehlt die Expertin Backpflaumen und Kümmel. Wer auf Nummer sicher gehen will, kocht am besten gleich leicht und fettarm.

Verbrennungen vor allem bei Kindern
Wenn das erste Lichtlein brennt, steigt die Verbrennungsgefahr – vor allem bei Kindern. „Meist verletzen sie sich gar nicht an Kerzen, sondern an heißen Herdplatten, Backöfen oder Getränken“, weiß die DAK-Ärztin. Deshalb: Kinder nie allein beim Backen, Kochen oder mit Kerzen und Zündhölzern lassen. Heißen Tee oder Kakao nicht in ihre Reichweite stellen.“ Ist das Unglück passiert, schnell die Wunde unter laufendem kalten Wasser rund 20 Minuten kühlen und möglichst nicht berühren. Bei schweren Verletzungen und Blasenbildungen den Notarzt rufen. Keine Salben oder Puder auf die Wunde geben.

Zähne ziehen beim Nüsse knabbern
Mandeln und Nüsse haben jetzt Hochkonjunktur. Da reicht es, kraftvoll zuzubeißen, und schon hat man einen Zahn weniger. „Abgebrochene oder ausgefallene Zähne am besten sofort ausspucken“, rät Thomas. „Bei Blutungen vorsichtig auf ein Taschentuch beißen und von außen kühlen.“ Bis auf Mineralwasser sollte erstmal nichts getrunken oder gegessen werden. Und: Nicht mit den Fingern in den Mund gehen, ansonsten gelangen Bakterien in die Wunde und es kann zu Entzündungen kommen. Das Zahnstück am besten in einer speziellen Zahnrettungsbox aus der Apotheke oder in einem feuchten Tuch aufbewahren und zum Zahnärztlichen Notdienst mitnehmen.

Familientreffen mit Kopfschmerzen
Egal, ob sich die lieben Verwandten auf dem Sofa anschweigen oder anzicken, um die Stimmung aufzuhellen, einfach fest gefahrene Abläufe ändern. Immer gut: Runter vom Sofa und einen Ausflug an der frischen Luft machen, geplant oder spontan. „Ein langer Spaziergang hellt die trübe Stimmung auf und sorgt für andere Gesprächsthemen“, weiß die Expertin. Positiver Nebeneffekt: Draußen ist man den lieben Verwandten nicht ganz so nah wie im Wohnzimmer. „Am leichtesten lockert man die Runde durch Freunde und Nachbarn auf“, empfiehlt Thomas. „Wenn die Stube sowieso voll ist, stören zwei Leute mehr auch nicht.“ Und: Auszeiten, in denen man sich alleine zurückziehen kann, sollten immer mit eingeplant werden.

Zu tief ins Glas geschaut
Der gute Tropfen darf zu Weihnachten auch nicht fehlen. Wer jedoch zu viel davon genießt, kämpft am nächsten Tag mit einem Brummschädel. „Zu viel Alkohol entzieht dem Körper Flüssigkeit“, erklärt die DAK-Ärztin. „Dann fehlen wichtige Mineralstoffe.“ Um den Verlust auszugleichen, am besten viel Wasser oder Tee trinken und salzig essen. Die Klassiker für den Morgen danach sind Salzgurken, Matjessalat oder Rollmöpse. Wer seinen Magen lieber etwas Ruhe gönnen will, versucht es mit Gemüsebrühe und Salzstangen. Obst und Vollkornprodukte helfen der Leber, den Alkohol abzubauen. Denn der Körper muss sich für das nächste Fest regenerieren. Silvester steht vor der Tür! (red)



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