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Online-Zeitung für den Schwalm-Eder-Kreis | 12. Jahrgang | redaktion@seknews.de | www.seknews.de | täglich neu | Preis: 0,00 Euro

Bürgermeister Wagner zeigte der DFS-Arbeitsgruppe die Touristinformation

Homberg. „Schwein muss man haben“, da waren sich die Mitglieder der Regionalstrecke „Vom Weserbergland über Nordhessen zum Vogelsberg und Spessart“ einig. Und die Fachwerkstadt Homberg hat Schwein, gleich zwei Schweine. Sie stehen als Skulpturen im Keller der Homberger Touristinformation. Nachdem die arbeitsreiche Sitzung der Regionalstrecke der Deutschen Fachwerkstraße (DFS) zu Ende war, führte Bürgermeister und DFS-Regionalstreckensprecher Martin Wagner die Arbeitsgruppe in die neue Touristinformation. Dort informierte er die Gruppe unter Leitung von Dieter Jost, der stellvertretender Geschäftsführer der Deutschen Fachwerkstraße ist, über die touristische Arbeit Hombergs. Mit dabei war auch Meik Ebert, Geschäftsführer des Homberger Stadtmarketingvereins.

Die Regionalstrecke vom Weserbergland bis zum Spessart
Vom Weserbergland über Nordhessen zum Vogelsberg und Spessart  ist eine der abwechslungsreichsten Fachwerkregionen  Deutschlands. Nicht ohne Grund ging der Aufbau der Deutschen Fachwerkstraße 1990 von dieser Region aus. Mächtige Schutzpatrone – von Karl dem Großen über die niedersächsischen Welfenherzöge bis zu den hessischen Landgrafen und Kurfürsten – verhalfen den historischen Städten mit Handelsprivilegien zu Reichtum und künstlerischer Entfaltung. Die Vielfalt der Fachwerkstile und Bauformen mit Einflüssen aus Niedersachsen, Hessen, Thüringen über Franken bis nach Italien ist einmalig.

Die Deutsche Fachwerkstraße führt auf dieser Regionalstrecke durch schöne Flusstäler mit mittelalterlichen Sandsteinbrücken über Weser, Fulda, Werra, Eder und Schwalm, berührt sagenumwobene Berge wie den Hohen Meißner – auch „Frau-Holle-Berg“ genannt – den Knüll oder den Vogelsberg und bietet Fachwerk nicht nur in den historischen Städten, sondern auch in zahlreichen malerischen Dörfern entlang des Weges. Hann. Münden, die Fachwerk- und Dreiflüssestadt, der Goldbergbau am Eisenberg bei Korbach, Lauterbach, die „Stadt des verlorenen Strumpfes“, die älteste Fachwerkkirche Hessens in Gelnhausen, das größte Volksfest Nordhessens in Bad Arolsen, die Reformationsstadt Homberg (Efze), die Bartenwetzerstadt Melsungen, die Bad Hersfelder Festspiele und das dortige älteste Heimatfest Deutschlands sowie die vielen Märchenfiguren, denen man in der Brüder-Grimm-Stadt Steinau an der Straße auf Schritt und Tritt begegnet, stehen exemplarisch für die kulturelle Vielfalt der 22 Mitgliedsstädte, die ihresgleichen sucht.  (di)



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