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Online-Zeitung für den Schwalm-Eder-Kreis | 12. Jahrgang | redaktion@seknews.de | www.seknews.de | täglich neu | Preis: 0,00 Euro

Bruttomonatsverdienste um 2,4 Prozent gestiegen

Hessen. Im dritten Quartal 2011 stiegen in Hessen die Bruttomonatsverdienste (einschließlich Sonderzahlungen) der vollzeitbeschäftigten Arbeitnehmer einschließlich leitender Führungskräfte gegenüber dem Vorjahresquartal durchschnittlich um 2,4 Prozent. Wie das Hessische Statistische Landesamt mitteilt, verbleibt nach Abzug des Verbraucherpreisanstiegs von 2,2 Prozent ein Zuwachs des realen (preisbereinigten) Monatslohns von 0,2 Prozent. Da sich gleichzeitig die Wochenarbeitszeit um 0,2 Prozent verlängerte, blieb der reale Stundenlohn im dritten Quartal 2011 unverändert. In der ersten Jahreshälfte 2011 hatte es noch anders ausgesehen. Vor allem aufgrund von einmaligen Sonderzahlungen, mit denen erfolgreiche Unternehmen ihre Belegschaft an den Gewinnen des Jahres 2010 beteiligten, waren die Bruttomonatsverdienste nach Abzug des Verbraucherpreisanstiegs um 2,8 Prozent gestiegen.

Der durchschnittliche Bruttostundenverdienst ohne Sonderzahlungen der Vollzeitbeschäftigten lag im dritten Quartal 2011 bei 21,68 Euro und die bezahlte Wochenarbeitszeit bei 39,3 Stunden. Der Bruttomonatsverdienst betrug 3867 Euro einschließlich 170 Euro Sonderzahlungen.

Methodische Informationen:
Mit der vierteljährlichen Verdiensterhebung wird das für Konjunkturanalysen wichtige gesamtwirtschaftliche Verdienstniveau zuverlässig und zeitnah ermittelt. Hierzu sind Auskünfte der Betriebe über Lohn- und Gehaltssummen ausreichend, Individualdaten der Arbeitnehmer werden nicht erhoben. Aufgrund dieser Vereinfachung sind jedoch keine Aussagen über die Verteilung der Verdienste möglich. Das Verdienstniveau wird als arithmetisches Mittel aller Verdienste ermittelt. Die Veränderung des Verdienstniveaus wird auf Grundlage einer konstanten Beschäftigtenstruktur berechnet, um den Einfluss von Änderungen der Beschäftigung vor allem nach Branchen und der Qualifikation der Arbeitnehmer auf den Durchschnittsverdienst auszuschließen. (red)



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