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Online-Zeitung für den Schwalm-Eder-Kreis | 12. Jahrgang | redaktion@seknews.de | www.seknews.de | täglich neu | Preis: 0,00 Euro

Bauernhöfe statt Agrarfabriken: Demo in Berlin

Fritzlar. „Wir haben es satt“ – unter diesem Motto zeigen ein breites Bündnis aus Umwelt-, Tierschutz-, Verbraucherverbänden, Organisationen der Entwicklungszusammenarbeit und alternativen Bauernverbände der Bundesregierung, Agroindustrie und Deutschem Bauernverband die rote Karte  für deren Agrarpolitik. Für Samstag, den 21. Januar rufen sie zu einer großen Demonstration auf gegen eine auf Industrialisierung und Intensivierung ausgerichtete Agrarpolitik. Statt weiter Massentierhaltung, Agrogentechnik und Dumpingexporte zu fördern, soll die Agrarpolitik auf den Erhalt einer nachhaltigen, bäuerlichen Landwirtschaft und einer regionalen, handwerklichen Lebensmittelverarbeitung ausgerichtet werden.

Die Grünen aus Niedenstein unterstützen diesen Demonstrationsaufruf. „Agrarlobby und Bundesregierung müssen begreifen, dass sie Agrarpolitik nicht länger hinter verschlossenen Türen zum eigenen Wohle betreiben können. Agrarpolitik geht alle an. Und Bürgerinnen und Bürger fordern zu Recht, dass ihre Steuergelder für Agrarbeihilfen eingesetzt werden, die der Umwelt, dem Klima und der Natur nutzen, die den Tierschutz in der Landwirtschaft verbessern und die Produktion gentechnikfreier, regionaler Qualitätslebensmittel ermöglichen“, heißt es in einer Pressemitteilung.

Bereits im vergangenen Jahr haben auch Teilnehmer aus dem Schwalm-Eder-Kreis das Busangebot des BUND genutzt, um an der Demonstration teilzunehmen. Mehr als 22.000 Teilnehmer riefen bei der Abschlusskundgebung am Brandenburger Tor: „Wir haben es satt!“

Agrarwende fortsetzen
Die ausufernde Massentierhaltung (z. B. Niedenstein, Wabern) haben zu einer politischen Diskussion im Schwalm-Eder-Kreis geführt. „Es besteht Handlungsbedarf“, sagen die Grünen. Ab Fritzlar wird ein Bus nach Berlin fahren, um die Teilnahme an der Demonstration „Wir haben es satt! Nein zu Gentechnik, Tierfabriken und Dumping-Exporten“ zu ermöglichen. Der BUND Waldeck-Frankenberg organisiert den Bus zur Demonstration. Der Bus fährt ab Frankenberg (5 Uhr) über Korbach (5.30 Uhr). Die Weiterfahrt ab Fritzlar wird voraussichtlich um 6 Uhr erfolgen. (red)

Anmeldung:
Frankenberger Str. 12a
(Rudolf Schäfer)
35066 Frankenberg
Telefon und Telefax
(06451) 2 30 41 50
oder per Email an: rudolf.schaefer@bund.net

Abfahrt Frankenberg:
Ederberlandhalle ca. 5 Uhr
Korbach:
Autohaus Brand um 5.30 Uhr
Fritzlar:
Busbahnhof ca. 6 Uhr
Fahrpreis (Hin- und Rückfahrt) 30 Euro
————————–
Wer mitfahren möchte, muss vorab den Betrag von 30 Euro auf das Konto bei der
Volksbank Mittelhessen einzahlen
BLZ: 513 900 00
Konto-Nr. 19 89 40 10
Stichwort: Fahrpreis Demo am 21.01.2012

Informationen gibt es auf
www.gruene-niedenstein.de oder auf www.wir-haben-es-satt.de



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