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Dr. Fabio Longo: „Mein Ziel ist, das Beste für Schwalmstadt zu erreichen“

Schwalmstadt. Dr. Fabio Longo (SPD), Bürgermeisterkandidat für Schwalmstadt, hat am Dienstag, 17. Januar, im Dorfgemeinschaftshaus Niedergrenzebach den Delegierten der SPD seine „Ziele für Schwalmstadt“ vorgestellt. Diese hat er seit dem Spätsommer 2011 aus vielen Gesprächen mit Bürgern, Vereinen, Verbänden und Unternehmen entwickelt. Die Delegiertenkonferenz der Schwalmstädter SPD hat dem Wahlprogramm nach sachlicher Diskussion einstimmig zugestimmt. Nun möchte Fabio Longo mit den Bürgerinnen und Bürgern der Stadt über seine Ziele erneut ins Gespräch kommen.

Der Bürgermeisterkandidat erklärte in seiner Rede, dass er gemeinsam mit den Bürgerinnen und Bürgern das Beste für Schwalmstadt erreichen möchte. Ohne diesen Anspruch solle man das Bürgermeisteramt gar nicht erst anstreben. „Schwalmstadt ist das Herz der Schwalm und die Menschen in der Region erwarten ein starkes Zentrum zwischen Kassel und Marburg. Dazu müssen wir unsere Kräfte bündeln und die Stadtkerne stärken“, sagte Dr. Fabio Longo. Für Treysa bedeute dies, die Entwicklung zum Einkaufszentrum der Schwalm voranzutreiben – mit der Bahnhofstraße und der Wagnergasse als neuer Mitte zwischen Oberstadt und Wieragrund. In Ziegenhain sei die Situation des Einzelhandels zufriedenstellend. Schwerpunkt solle hier der Tourismus sein. Es gelte die deutschlandweit einzigartige Wasserfestung touristisch stärker zu nutzen. „Hiervon ausgehend brauchen wir ein touristisches Gesamtkonzept für Schwalmstadt – von der Gedenkstätte Trutzhain bis zum Hugenottendorf Frankenhain und vom Hügelgrab in Wiera bis ins Märchendorf Allendorf an der Landsburg. Der IC-Bahnhof mit der nahegelegenen Oberstadt in Treysa sind ein weiteres großes Plus für die Touristik in Schwalmstadt.“

Longo hob in seiner Rede hervor, dass die Dörfer in Schwalmstadt nicht zurückgelassen werden dürften. „Die Dörfer und das dortige Vereinsleben sind wichtig für das Heimatgefühl der Menschen. Es gelte, die Anbindung der Dörfer an die Stadtteile zu verbessern. Ein Beitrag hierzu sei auch die Einrichtung eines flächendeckenden Hochgeschwindigkeits-Internets.“ Heimarbeit erleichtere Arbeitnehmern die Vereinbarkeit von Familie und Beruf und werde verstärkt nachgefragt – dies sollten wir genauso ermöglichen wie die wirtschaftlichen Chancen für Handwerker und Betriebe auf dem Land, die immer mehr auf das Internet angewiesen sind.

Das Hauptziel von Fabio Longo besteht darin, die Wirtschaftskraft in Schwalmstadt zu steigern, nicht zuletzt um mehr Einnahmen für die Stadt zu erreichen. „Bund und Land haben die hessischen Kommunen an den Rand der Gestaltungsunfähigkeit gebracht. Gerade deshalb müssen wir alles daransetzen, aus der Finanzmisere herauszukommen und gleichzeitig die soziale Infrastruktur zu erhalten“, erklärt Fabio Longo. Das gehe nur mit behutsamem Sparen und der Steigerung von Einnahmen. Es gebe wenige Wirtschaftsbereiche, in denen Gemeinden aus eigener Kraft die Wertschöpfung steigern können. Die regionale Energiewende biete diese Chance.

„Energieproduktion in Anlagen vor Ort, an denen sich Stadt und Bürger in Genossenschaften beteiligen, bringt Wirtschaftskraft und neue Arbeitsplätze für Schwalmstadt. Mit meinem Programm für Wind-, Solar- und Bioenergie möchte ich die Menschen auf dem Weg für die Energiewende mitnehmen.“

Bürgermeisterkanidat Dr. Fabio Longo möchte Schwalmstadt als kinder- und familienfreundliche Stadt erhalten und weiterentwickeln. Kinder dürften nicht als Kostenfaktor gesehen werden. Der Einsatz für mehr Kindertagesstätten und Plätze für unter Dreijährige sei ein Förderbeitrag für die Zukunft der Stadt und ein wichtiger Wirtschaftsfaktor zur Ansiedlung von Menschen und Unternehmen.

In der Verkehrspolitik möchte sich Longo für eine möglichst große Vielfalt einsetzen. Themen sind: Prüfung eines Bürgerbusses als Ringverkehr mit dem IC-Bahnhof als zentrale Anlaufstelle, durchgängiger und beschleunigter Ausbau der A 49, möglichst barrierefreie Fußwege und bei Straßenbauprojekten – wo sinnvoll – Radwege. (red)



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