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Online-Zeitung für den Schwalm-Eder-Kreis | 12. Jahrgang | redaktion@seknews.de | www.seknews.de | täglich neu | Preis: 0,00 Euro

Neujahrsempfang der FDP Melsungen

Melsungen. Der FDP–Stadtverband Melsungen hatte sich bei der Vorbereitung des Neujahrsempfang wohl an den aktuellen Umfrageergebnissen orientiert. Dass diese für Melsungen nicht zutreffen, hatten nicht die Liberalen, sondern der Chef der Stadthalle Rolf Hildebrandt auszubaden. Der musst immer wieder ran, um stapelweise Stühle in den Veranstaltungsraum zu transportieren. Zugpferd war Prof. Dr. Ludwig Georg Braun, der sich zu lokalen, regionalen, nationalen und internationalen Themen äußerte. Die Melsunger FDP freute sich gemeinsam mit den Gästen über die unerwartet hohe Beteiligung und gaben sich selbstbewusst, zuversichtlich, kompetent, bodenständig und fröhlich.

Braun richtete den Blick in die Zukunft. Dabei ging er auf große Projekte wie das Gefahrenzentrum ein. In diesem sollen Polizei, Feuerwehr und Rettungsdienste gemeinsam untergebracht werden. Für ein besseres Miteinander von „jungen Alten“ und „alten Alten“ regte er die Einrichtung einer kommunal betriebenen „Zeitbank“ an. Die Idee dahinter ist ein optimiertes persönliches Zeitmanagement. Zeit, die junge Alte für die Unterstützung alter Alter einbringen, soll wie ein Bankkonto verwaltet werden, dessen sich der Einzelne als „alter Alter“ bedienen kann, indem er Guthaben abholt.

Der Referent forderte für Melsungen die Umsetzung des Altstadtsanierungskonzeptes ebenso wie die frühzeitige Reparatur von Straßen. Nur so könnten große Schäden weitgehend vermieden werden.

Braun räumte auf mit der „überholten  Meinung“, dass Kommunen und der Staat nie „pleitegehen“. Die aktuelle Lage in der Finanzwelt lehre das Gegenteil, erläutere er.

In Zusammenhang mit seinem Thema „Allianz für Melsungen“ kündigte er an, dass „die FDP die Einrichtung des Karikaturenmuseums“ in Melsungen ablehnen werde. Bei seinem Ausflug in die Weltpolitik bekannte Braun, dass ihm vor China als Konkurrent auf dem globalen Markt nicht bange sei, solange dort nicht wirkliche Demokratie gepflegt werde. Nur in einer freien und sozial orientierten Marktwirtschaft können Eigeninitiative, Erfindungsgeist und technische Innovation  gedeihen.  Diese Freiheit zu erhalten und zu pflegen sei und bleibe eine wichtige Aufgabe der Liberalen, meinte der Melsunger Unternehmer.

Kreisvorsitzender Nils Weigand appellierte an die Mitglieder, ihr Selbstvertrauen nicht zu verlieren. In den Kommunen, im Kreis und im Land habe die FDP Gutes bewirkt.

FDP-Stadtverband Vorsitzende Marion Viereck machte sich Luft, indem sie das Erscheinungsbild der Bundes FDP kritisierte.(rho)



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