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Online-Zeitung für den Schwalm-Eder-Kreis | 12. Jahrgang | redaktion@seknews.de | www.seknews.de | täglich neu | Preis: 0,00 Euro

Neuer Stadtentwicklungsfonds fördert acht Kommunen

Posch: „Hohe Nachfrage zeigt Attraktivität des Angebots“

Hessen/Schwalm-Eder. Für ihre Stadtentwicklung erhalten acht Kommunen die Möglichkeit, Förderdarlehen aus dem neuen JESSICA-Fonds zu beantragen. Dies gab Hessens Wirtschaftsminister Dieter Posch heute bekannt: „Das Land Hessen hat damit ein sehr attraktives Angebot gemacht. Das Volumen der Voranmeldungen lag fast dreimal so hoch wie die zur Verfügung stehenden Mittel. Ich freue mich sehr über die starke kommunale Nachfrage und wünsche den Förderstandorten ein gutes und rasches Gelingen.“

Der JESSICA-Stadtentwicklungsfonds Hessen ist mit einem Volumen von zehn Millionen Euro ausgestattet und speist sich je zur Hälfte aus dem Europäischen Fonds für regionale Entwicklung (EFRE) und aus Mitteln der Wirtschafts- und Infrastrukturbank Hessen, die auch das Fondsmanagement übernommen hat. JESSICA (Joint European Support for Sustainable Investments in City Areas) ist eine Initiative der EU-Kommission, die für Projekte der nachhaltigen Stadtentwicklung besonders günstige Darlehen bietet. In Hessen beträgt der Zinssatz 1,5 Prozent.

Die Rückflüsse aus den Darlehen dienen zur Finanzierung neuer Vorhaben. „Mit diesem revolvierenden Fonds schlägt Hessen als eins der ersten Bundesländer einen neuen Weg ein, um auch in Zeiten der Haushaltskonsolidierung die Förderung kommunaler Projekte zu ermöglichen“, sagte der Minister.

Innerhalb der Bewerbungsfrist reichten hessische Kommunen 25 Projektvorschläge ein, von denen der JESSICA-Förderausschuss neun auswählte. Aufgrund des Pilotcharakters entschied er sich für verschiedenartige Stadtentwicklungsprojekte unterschiedlicher Größenordnung aus ganz Hessen:

Bebra     
Begleitende Infrastruktur am geplanten innerstädtischen Handels- und Dienstleistungszentrum

Eschwege   

Errichtung eines Parkdecks

Felsberg    
Stadtteil- und Nachbarschaftszentrum

Gießen   
Neugestaltung des Quartiers „Zu den Mühlen“

Homberg/Efze  
Entwicklung Quartier Pfarrstraße 20-23

Homberg/Efze       
Umbau Altes Amtsgericht zum Ärztehaus

Marburg        
Umnutzung der ehemaligen Universitätsreithalle zur Kletterhalle

Melsungen      
II. Bauabschnitt Interkommunales Dienstleistungszentrum

Neu-Isenburg   
Sanierung Hallenbad

Die genaue Höhe der Förderdarlehen wird im weiteren Verfahren noch festgelegt.

Die Wirtschafts- und Infrastrukturbank Hessen (WIBank) ist eine rechtlich unselbständige Anstalt in der Landesbank Hessen-Thüringen Girozentrale – Helaba. Das Institut bündelt das monetäre Fördergeschäft in Hessen. Das Angebot reicht von der Wirtschafts- und Infrastrukturförderung über die Förderung von Bauen und Wohnen bis zur Unterstützung von Bildung und Beschäftigung. Hierfür werden Mittel von EU, Bund und Land Hessen sowie eigene Finanzierungen der WIBank eingesetzt. (red)



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