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Bollerhey: Friedhof soll Ort der Begegnung bleiben

Nordhessen. Der Friedhof soll ein Ort der Begegnung bleiben, forderte Obermeister Jochen Bollerhey (Schauenburg-Breitenbach) auf der Mitgliederversammlung der Steinmetz- und Bildhauer-Innung Hessen-Nord. Die Steinmetzmeister beobachten wie schwer es vielen Menschen fällt, mit dem Thema Tod umzugehen. In einer „scheinbaren Spaß-Gesellschaft“ erhielten Tod und Trauer immer seltener Platz. „Zum Menschsein gehören aber auch der Tod und die Trauer. Unsere Aufgabe ist, dafür zu sorgen, dass Verstorbene mit Würde behandelt werden und die Hinterbliebenen einen Platz der persönlichen Trauer finden. Der Friedhof und die Grabstätte sind solche Orte“, sagte Obermeister Bollerhey.

Dass der Friedhof mehr sein kann als eine Ansammlung von Reihengräbern, darüber sind sich die Steinmetze und Bildhauer einig. Nach ihrer Ansicht sollte der Friedhof der zentrale Ort sein, der verschiedene Bestattungs- und Gedenkformen würdevoll vereint. Deshalb habe die Innung bereits im vergangenen Jahr die Gemeinden und Ortsbeiräte angeschrieben und den Dialog vor Ort angeboten. Die Steinmetzbetriebe seien sehr an gut gestalteten Friedhöfen interessiert und böten ihr Know-how und die Zusammenarbeit an.

Bollerhey zeigte Verständnis für die finanzielle Zwickmühle, in der sich viele Gemeinden befinden. Einerseits werden die Grabstellen kleiner und die Gebühreneinnahmen sinken, andererseits steigt der Anspruch an die letzten Ruhestätte. Gerade deshalb sei die Zusammenarbeit der verschiedenen Akteure sinnvoll und wichtig.

Landesverbandstag
Die nordhessische Innung ist in diesem Jahr Gastgeber des Landesverbandstages. Am 19. und 20. Mai treffen sich die Delegierten des hessischen Steinmetz- und Bildhauer-Handwerks zur Jahrestagung in Kassel. Als Gastredner wird Regierungspräsident Dr. Walter Lübcke zur Eröffnung erwartet. Bei der Tagung werden die aktuellen Entwicklungen der Branche beraten. Neben der Grabmal – und Friedhofsgestaltung wird auch der Bereich Bau- und Ausbau mit Stein Thema sein.

Ehrung
Gleich doppelten Grund zur Freude hatte Steinmetz- und Steinbildhauermeister Bernd Foerster (Bernd Foerster Steintechnik GmbH) aus Homberg. Aus den Händen von Obermeister Jochen Bollerhey und seinen Stellvertretern Holger Ritter (Neukirchen) und Kai Hartmann (Melsungen) erhielt er die Jubiläumsurkunde für das 60-jährige Bestehen seines Betriebes. Zudem erhielt er die Ehrenurkunde anlässlich seines 40-jährigen Meisterjubiläums überreicht. Obermeister Bollerhey würdigte Bernd Foerster als einen erfolgreichen Steinmetzmeister, der besonders in der Grabmalgestaltung viele Impulse gesetzt hat. Die zahlreichen Auszeichnungen und Prämierungen seiner Werke zeugen von der hohen gestalterischen Kompetenz, sagte Bollerhey. (red)

www.steinmetz-innung-hessen-nord.de



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