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Posch sieht Nordhessen auf gutem Weg in die Zukunft

Nordhessen. „Strukturschwäche ist kein Schicksal, das hat Nordhessen eindrucksvoll bewiesen. Die Region hat die südliche Landeshälfte in vielen Punkten wirtschaftlich eingeholt und ist auf dem Weg, in zehn Jahren zu den attraktivsten europäischen Ideen- und Innovationsregionen zu gehören. Und das Beste ist: Das ist in erster Linie die Leistung der Region selbst, die sich auf ihre Stärken besonnen und sie mit Unterstützung der Landesregierung gezielt entwickelt hat.“ Dieses Fazit zog der Hessische Wirtschaftsminister Dieter Posch heute im Landtag.

„Niemals zuvor gab es so viele Erwerbstätige in Nordhessen wie heute; niemals zuvor so viele Arbeitsplätze. Die Arbeitslosenquote liegt seit einigen Jahren nicht nur unter dem Bundesdurchschnitt, sondern – mit jahreszeitlichen Schwankungen – relativ nahe am Landesdurchschnitt. 2011 lag sie im Regierungsbezirk Kassel mit 5,8 Prozent sogar um 0,1 Prozentpunkte darunter“, zählte der Minister auf.

Die deutsche Einheit und der Aufschwung der Industrie hätten Chancen eröffnet, die Nordhessen entschlossen genutzt habe, sagte Posch: „Ein wesentlicher Grund der Entwicklung war die Entscheidung zu mehr Kooperation: innerhalb der Region, die sich als gemeinsamen Wirtschaftsraum begreift; zwischen öffentlichem und privatem Sektor, und über parteipolitische Grenzen hinweg.“ Posch lobte insbesondere die Arbeit des Regionalmanagements, für dessen Gründung sich der Minister vor gut zehn Jahren eingesetzt hatte.

„In den zentralen Kompetenzfeldern Logistik, erneuerbare Energien sowie Tourismus und Gesundheit sind Clusternetzwerke entstanden, die Innovationsprozesse beschleunigen und für mehr Wachstum und Arbeitsplätze sorgen“, sagte Posch. Die Landesregierung fördere die Entwicklung auf vielfältige Weise. Posch verwies auf die Autobahnprojekte A 44, A 49 und A 4, auf die Regiotram und andere Investitionen in den Öffentlichen Personennahverkehr, auf die Erweiterung des Regionalflughafens Calden, auf den Ausbau der Universität Kassel und die Stärkung der touristischen Infrastruktur. Als Beispiele nannte er das Kultur- und Kongresszentrum Bad-Sooden-Allendorf und die Wissens- und Erlebniswelt „wortreich“ in Bad Hersfeld.

Der Minister bezeichnete es als ermutigend, dass die Region angesichts kommender Herausforderungen wie etwa der Sicherung der Fachkräfteversorgung weiter auf Gemeinsamkeit setze: „Deshalb bin ich froh, dass alle wichtigen Akteure aus Nordhessen – Oberbürgermeister, Landräte, Universitätspräsident, Wirtschaftsvertreter, Kammern, Unternehmerverband und DGB – sich an einen Tisch gesetzt und die Stärken und Schwächen, Chancen und Risiken analysiert und gemeinsam ihr Leitbild Nordhessen 2022 formuliert haben. Nach diesem Leitbild soll und wird Nordhessen in zehn Jahren eine der attraktivsten europäischen Ideen- und Innovationsregionen sein, eine Region, die Lebensqualität und einkommensstarke Zukunftsarbeitsplätze bietet. Ich bin sehr sicher, dass dies ein realisierbares Ziel ist. Dafür bietet die Landesregierung weiterhin ihre Unterstützung an.“ (red)



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