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JHV: IV Klärwerk für kommende Aufgaben gewappnet

Borken. Für Freitag, den 16. März hatte der Vorstand der Interessenvertretung Klärwerk e. V. Mitglieder, Förderer und Gäste zur Teilnahme an der diesjährigen Jahreshauptversammlung nach Dillich in den Saal des dortigen Dorfgemeinschafthauses auf. In bewährter Manier hatte der Vorsitzende Bernd Zuschlag im Verlauf seines Rechenschaftsberichtes das vergangene Jahr einer Nachbetrachtung unterzogen, auf kommende Aufgaben und Ziele hingewiesen und die dafür geeigneten vorgesehenen Strategiemaßnahmen erläutert. Hierbei war besonders die praktische Umsetzung der neu entstandenen Gesplitteten Abwassergebühr und die kommende, bisher in ihren Auswirkungen hierzulande noch völlig unklar definierte Kanal-Dichtigkeitsprüfung mit gegebenenfalls kostenintensiver anschließender Sanierung durch den zahlungspflichtigen Grundstückseigentümer Schwerpunkt seines Vortrages.

Zweitgrößter Verein
Die Anzahl derer, die dem Verein nach Bekanntgabe der nicht erwarteten gerichtlichen Entscheidung in Sachen Klärwerk-Schaffensbeitrag den Rücken kehrten, sei erfreulich gering geblieben, so das Oberhaupt. Die Aufforderung der Mehrheit, weiterzumachen und nicht nachzulassen, zeigt, dass sich der Verein inzwischen etabliert hat, auf einem festen Fundament verankert ist und besonders in großen Teilen der ortsansässigen Bevölkerung Ankerkennung und Rückhalt findet. Mit zurzeit 475 Mitgliedern ist und bleibt Nordhessens wohl größte Bürgerinitiative weiterhin zweitstärkste und damit nicht zu unterschätzende Kraft in Borken (Hessen).

Kontaktpflege und regelmäßiger intensiver Erfahrungsaustausch mit Vertretern gleichartiger Verbände auch weit außerhalb der Stadt- und Kreisgrenzen hinaus zeigten, dass die Aktivitäten des Vereins dort auf großes Interesse stoße. Auch die Mitgliedschaft beim Deutschen Konsumentenbund mit seinen vielseitigen Informations- und Kommunikationsmöglichkeiten wirke sich mehr und mehr zum beiderseitigen Vorteil aus.

Über den aktuellen Stand der ab Januar 2013 gültigen Gesplitteten Abwassergebühr speziell in Borken informierte das Vorstandsmitglied Marcel Pritsch-Rehm fachkundig und souverän mit Hilfe moderner Bildschirmpräsentationstechnik. Nach Beendigung seines Beitrages beantwortete er die zahlreich an ihn herangetragenen Fragen aus den Reihen seiner Zuhörer.

Liquidität gesichert
Als weiterer Höhepunkt folgte der mit Spannung erwartete Bericht des amtierenden Hauptkassierers in Anbetracht seiner bisherigen und noch zu erwartenden Ausgaben für Anwalts- und Gerichtsaufwendungen. Dennoch, so Kassenwart Heinz Kimpel, steht der Verein weiterhin auf finanziell gesunden Füßen und verfügt somit über beste Voraussetzungen zur Absicherung zukünftiger Vorhaben. Eine einwandfreie Kassenführung bescheinigten auch dieses Jahr die zuständigen Revisoren und beantragen darauf hin die Entlastung des Vorstandes. Beide Prüfer wurden satzungsgemäß durch Nachfolger abgelöst.

Auf Vorschlag des Vorstandes stimmten die anwesenden Vereinsangehörigen mit Mehrheit dafür, den bisher gültigen Mitgliederbeitrag von derzeit 20 Euro bis auf Weiteres auf 12 Euro pro Jahr zu reduzieren.

Die Veranstaltung begann traditionsgemäß mit einer Schweigeminute für die Verstorbenen, in die alle Opfer weltweiter tragischer Ereignisse mit einbezogen wurden. (Horst Paulduro)



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