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Ines Eberbein erhielt Fachwerk-Gästeführerdiplom

Büdingen/Homberg. Gästeführer sind das Gesicht und die Stimme ihrer Stadt. Jede Information, die sie weitergeben, muss darum Hand und Fuß haben. Damit Städte ihr Kulturgut Fachwerk touristisch besser nutzen und qualitativ hochwertig präsentieren können, besuchten bereits über 1000 Gästeführer aus ganz Deutschland die Fachwerkseminare der Arbeitsgemeinschaft Deutsche Fachwerkstädte e. V. (ARGE) in Fulda. 20 von ihnen bekamen vergangenen Mittwoch das Diplom Fachwerkgästeführer, das erstmals vergeben wurde. Mit Ines Eberwein aus Homberg-Mörshausen, Diana Wetzestein aus Wanfried und Herta Darimond aus Eschwege hat auch Nordhessen nur drei Diplom-Fachwerkführerinnen, die sich ihre Kenntnisse um das Kulturgut in sechs Tagesblöcken mit den Themen Denkmalschutz und –pflege, Fachwerkentwicklung, Holz und Verzimmerung, Fachwerk, Schmuck und Symbolik und den Themen der Vermarktung einer Fachwerkstadt und wie ein Gästeführer diese vertritt, aneigneten.

„Sie können damit unser Fachwerk in einem breiten Spektrum, insbesondere bei Stadtführungen professionell darstellen“, lobte Prof. Manfred Gerner von der ARGE seine Diplomandinnen. Er rief die Seminare 2002 ins Leben. Der gelernter Zimmermann habe selbst viele Gästeführungen erlebt, in denen falsche oder unzureichende Kenntnisse über das Fachwerk an Gäste weiter gegeben wurden, bei 2,4 Millionen Fachwerkhäusern in Deutschland und etwa 650.000 denkmalgeschützten Gebäuden sei ein fundiertes Wissen für Gästeführer unbedingt nötig, so Gerner, der weltweit als Spezialist in Sachen Fachwerk gefragt ist.

Als Handwerker, Architekt und Hochschulprofessor kann er dabei auf 50 Jahre Praxiswissen zurückgreifen, und das gibt er weiter, „damit das Interesse am Fachwerk weiterhin weltweit gefördert wird“, wie er betonte. Dass die Gästeführer nach den Seminaren über „framework all over the world“, Fachwerkhäuser auf der ganzen Welt, bestens Auskunft geben können, ist aber vor allem für die Gäste deutscher Fachwerkstädte ein Gewinn. (red)



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