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Hessische Industrie: Leichtes Umsatzplus im März

Hessen. Nach einem Rückgang im Februar haben die Umsätze der hessischen Industrie im März dieses Jahres leicht zugenommen. Damit reichte es auch zu einem positiven Ergebnis für das erste Quartal. Wegen der rückläufigen Auftragseingänge ist vorerst nicht so schnell wieder mit hohen Zuwachsraten zu rechnen. Die Beschäftigung liegt weiter deutlich über dem Vorjahresniveau, allerdings schwächt sich die Zuwachsrate zusehends ab. Nach Angaben des Hessischen Statistischen Landesamtes nahmen die Umsätze der hessischen Industrie im März 2012 im Vorjahresvergleich um 1,3 Prozent auf 9,7 Milliarden Euro zu. Die Inlandsumsätze erhöhten sich um 0,4 Prozent auf 4,6 Milliarden Euro, die Auslandsumsätze um 2,1 Prozent auf 5,1 Milliarden Euro.

Überdurchschnittlich schnitt der Maschinenbau mit einem Umsatzplus von 5,0 Prozent auf 840 Millionen Euro ab. Die Chemische Industrie übertraf das Vorjahresniveau mit 1,4 Milliarden Euro um 3,0 Prozent und die Gummi- und Kunststoffverarbeiter mit 750 Millionen Euro um 2,5 Prozent. Dagegen gab es bei den Pharmaherstellern einen Rückgang von 1,8 Prozent auf 930 Millionen Euro und bei den Herstellern von elektrischen Ausrüstungen von 1,9 Prozent auf 460 Millionen Euro. Eine deutliche Einbuße von 9,1 Prozent auf 1,4 Milliarden Euro mussten die Hersteller von Kraftwagen und Kraftwagenteilen hinnehmen.

Im ersten Quartal 2012 erzielte die hessische Industrie einen Umsatz von 26,4 Milliarden Euro, womit der entsprechende Vorjahreszeitraum um 1,1 Prozent übertroffen wurde. Die Inlandsumsätze nahmen um 5,1 Prozent auf 12,9 Milliarden Euro zu, während die Umsätze mit ausländischen Geschäftspartnern um 2,5 Prozent auf 13,5 Milliarden Euro zurückgingen.

Die Beschäftigtenzahl der hessischen Industrie lag im März dieses Jahres mit 354 800 um 2,3 Prozent höher als vor Jahresfrist. Im Januar hatte die Zuwachsrate noch 3,0 und im Februar 2,7 Prozent betragen. Alle größeren Branchen verzeichneten im März 2012 Beschäftigungszunahmen. Beim Kraftwagensektor gab es einen Anstieg von 3,5 Prozent auf 47 700 Mitarbeiter und bei der Gummi- und Kunststoffverarbeitung von 3,8 Prozent auf 32 000. Die Chemische Industrie erhöhte ihre Beschäftigtenzahl um 1,2 Prozent auf 37 300 und die Hersteller von pharmazeutischen Erzeugnissen um 1,4 Prozent auf 19 100. Um 3,1 Prozent auf 24 800 nahm die Beschäftigtenzahl bei den Herstellern von elektrischen Ausrüstungen und um 0,8 Prozent auf 38 000 beim Maschinenbau zu. (red)



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