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Online-Zeitung für den Schwalm-Eder-Kreis | 12. Jahrgang | redaktion@seknews.de | www.seknews.de | täglich neu | Preis: 0,00 Euro

FWG: Sicherheitsbericht über Rettungswesen überzeugt

Schwalm-Eder. „Ein funktionierendes Rettungswesen ist vergleichbar mit einer Kette, die nur so stark ist, wie ihr schwächstes Glied“, erklärte der Vorsitzende des Wirtschaftsausschusses des Kreistages in der jüngsten Sitzung des Kreistages. „Deshalb ist es von besonderer Bedeutung, dass  nicht nur die Feuerwehren als stärkste Säule des Katastrophenschutzes mit zirka 5400 Feuerwehrleuten hervorragend ausgebildet sind, sondern auch die Betreuung der Ehrenamtlichen, durch den FB 37  (Brand-, Katastrophenschutz und Rettungswesen) mit der dazugehörigen Leitstelle, muss optimal funktionieren. Neben den Feuerwehrangehörigen werden die ehrenamtlichen Helferinnen und Helfer der Hilfsorganisationen entsprechend betreut. „

„Wir von den Freien Wählern meinen: Zur ehrenamtlichen Hilfe gibt es keine preisgünstige Alternative. Diese muss flächendeckend auf- und ausgebaut sein. Nachdem die Zahlen der Helferinnen und Helfer der Einsatzabteilungen der Feuerwehren in den letzten Jahren ständig zurückgegangen sind, konnte der Abwärtstrend seit zwei Jahren gestoppt werden. Dennoch wird der demokraphische Wandel in Zukunft Probleme bei den Feuerwehren in kleineren Orten deutlich werden lassen. Die Jugendfeuerwehrmitgliederzahlen sinken dagegen ständig wegen der geringeren Anzahl Jugendlicher in den Orten. Das bedeutet für den FB 37 gemeinsam mit den Städten und Gemeinden große Anstrengungen zu unternehmen um den Abwärtstrend zu stoppen. Um die jetzigen Herausforderungen des Klimawandels (sehr oft Starkregen, Stürme  und andere Unwetter) meistern zu können, ist eine optimal funktionierende Leitstelle notwendig.  Die Leistungsanforderungen an die Einsatzabteilungen wird immer umfangreicher. Deshalb ist eine fortlaufende Weiterbildung zwingend notwendig. Aus der Gemeinde Malsfeld kann ich beispielsweise berichten, dass die angebotenen Lehrgänge in den letzten Jahren gut wahrgenommen wurden. Dies ist aus Sicht der FWG auch zwingend notwendig.  Ständig steigende Einsatzzahlen von Feuerwehr und Rettungsdienst, im Jahr 2008 = 32000 Einsätze, im Jahr 2011 = 37000 Einsätze durch höheres Lebensalter der Bevölkerung und Anstieg der Naturkatastrophen in Deutschland. Verhehlen will ich nicht, so Kothe, dass in dem uns vorliegendem Bericht bei der personellen Besetzung der Brandschutzdienststelle von erheblichem Defiziten gesprochen wird. Als Gründe werden die Zuweisung von Aufgaben durch den Bund und das Land genannt. Die Verwaltungsarbeit mit Dokumentation wird immer umfangreicher, wie leider überall feststellbar. Die Vorhaltungen des Katastrophenschutzes auf den verschiedenen Ebenen von der Behörde über die Feuerwehr, DRK. MHD. DLRG und THW ist ausgreift und findet unsere Unterstützung. “

Lothar Kothe bedankte sich  besonders bei dem Ersten Beigeordneten Winfried Becker und dem Fachbereichsleiter Werner Bähr und seinem Team für die gute Arbeit.

„Die FWG-Kreistagsfraktion, so Kothe abschließend, glaubt, dass wir uns mit dieser Konzeption auf einem guten Weg befinden.“ (red)



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