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Online-Zeitung für den Schwalm-Eder-Kreis | 12. Jahrgang | redaktion@seknews.de | www.seknews.de | täglich neu | Preis: 0,00 Euro

FDP skeptisch zum Rückkauf von E-ON Mitte-Anteilen

Schwalm-Eder Mit großer Skepsis verfolgt die Kreis-FDP die Diskussion über den Rückkauf von Anteilen an der E-ON Mitte GmbH. Der Schwalm-Eder-Kreis hat vor vielen Jahren sein Aktienpaket bei der E-ON Mitte zu einem guten Preis reduziert. Dieser Weg sei richtig gewesen. Der jetzt in die Diskussion gebrachte Rückkauf von Anteilen gehe in die falsche Richtung. Sowohl der Schwalm-Eder-Kreis als auch dessen Gemeinden haben nahezu überwiegend defizitäre Haushalte. Bis auf wenige Gemeinden sind die meisten hoch verschuldet.  Aufgrund dieser Finanzsituation müsste der Rückkauf der E-ON Mitte-Anteile über Darlehen finanziert werden. Mit diesen Darlehen stiege die schon unglaubliche Schuldenlast des Kreises sowie der Gemeinden weiter.

„Eine solche Politik ginge ausschließlich zu Lasten der jüngeren Generationen“, so der Kreisvorsitzende Nils Weigand. Auch hinsichtlich einer Refinanzierung der Kosten ist die Kreis-FDP skeptisch. Die E-ON AG werde sich wohl kaum von ihrem profitabelsten Tochterunternehmen trennen. Daher scheint eine Refinanzierung mehr als unwahrscheinlich. Völlig absurd sei der von der SPD Felsberg gemachte Vorschlag zum Rückkauf der Stadt Felsberg. „Die Stadt Felsberg bekommt kaum einen Haushalt hin und soll laut SPD Felsberg weitere fünf bis sechs Millionen Euro für ein Darlehen zum Rückkauf aufnehmen. Eine solche Politik ist unseriös“, so Nils Weigand abschließend. (red)



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3 Kommentare zu “FDP skeptisch zum Rückkauf von E-ON Mitte-Anteilen”

  1. Klaus

    Recht hat er!

    Hoffentlich kann die FDP sich auch durchsetzen

  2. Heinrich Maurer

    Na, dann, wenn’s Niels Weigand und der Klaus sagen!
    Mich wundert nur, weshalb Herr Weigand vor ein paar Monaten nicht versucht hat, seinen Felsberger FDP-Vertreter, Herrn Werner Rippel, davon abzuhalten, das Felsberger Netz per Kredit zu kaufen. Da stand viel mehr Geld zur Debatte. Gut, dass SPD und CDU in Felsberg diesen Weg der Kleinstaaterei im Energiesektor nicht beschritten haben.
    Mit den Landkreisen die frühere EAM zu reaktivieren ist der bessere Weg.

  3. Edison

    Noch interessanter wäre zu wissen, wie sich Nils Weigand im vergangenen Jahr in Melsungen verhalten hat. Mir ist nichts bekannt, dass er sich gegen eine Netzgesellschaft der restlichen 9 Städte und Gemeinden ausgesprochen hat. Vor lauter €-Zeichen vor den Augen und einem tollen BET-Gutachten, ist eine richtige Rekommunalisierung, wie jetzt möglich, auch doof.
    Eine Netzgesellschaft mit den „9 A(a)rmen“ ja, aber mit E.ON-Mitte und regionaler Wertschöpfung, Arbeitsplatzerhaltung und gegen einen drohenden Blackout, nein.


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