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MT-Trio verbessert 33 Jahre alten Kreisrekord

Melsungen. Höhepunkt der Kreis-Langstaffelmeisterschaften im Melsunger Waldstadion war der Auftritt der erfolgreichen Melsunger Jugendlichen über 3×800 Meter. Julia Klute, Marie Wagner und Karolin Siebert sorgten in diesem Rennen gegen die Uhr für den nächsten Paukenschlag, als sie den Methusalem-Rekord der LG Schwalmstadt knackten. Am 30. Mai 1979, also vor mehr als 33 Jahren, stellte die LG Schwalmstadt in der Besetzung Haacke, Bierwirth und Gandenberger mit 7:27,2 Minuten einen großartigen Kreisrekord auf, der wie ein Fels in der Brandung stand und alle Rekordversuche überstehen konnte.

Bei keineswegs idealen Witterungsbedingungen – böiger Wind und Temperaturen um 15 Grad – schickte Starter Waldemar Scholz aus Borken die Staffelläuferinnen auf die Reise. Vom heimischen Publikum besonders motiviert, lief Julia Klute als Melsunger Startläuferin die ersten 200 Meter in 35 Sekunden viel zu schnell an, so dass sie auf der letzten Runde ihrem Anfangstempo Tribut zollen musste. Nach 77 Sekunden für die ersten 400 Meter benötigte sie für die zweite Runde 84,5 Sekunden.

Dennoch legte sie den Grundstein für diese tolle Staffelleistung und reichte das Staffelholz nach 2:41,5 Minuten an Marie Wagner weiter, die ebenfalls etwas zu schnell anlief. Die zweifache hessische Vize-Meisterin vom vergangenen Wochenende legte die erste Runde in 67 Sekunden zurück und wurde auf der zweiten Hälfte nicht mehr viel langsamer. Nach 2:22,50 Minuten, eine Sekunde schneller als bei ihrem zweiten Platz bei den Landesmeisterschaften, schickte sie Schlussläuferin Karolin Siebert auf den letzten Abschnitt. Als diese den Staffelstab fest in der Hand hatte, legte sie auf den ersten 200 Metern wie die Feuerwehr los und benötigte für das erste Viertel keine 30 Sekunden. Nach der ersten Runde hatte die zweifache Hessenmeisterin eine Zeit erzielt, die man eigentlich gar nicht glauben konnte: Aber die Uhren ließen sich nicht täuschen. Karolin Siebert lief die ersten 400 Meter in 64,5 Sekunden und war nun auf Rekordkurs.

Die Gesamtzeit für dieses Trio zeigte nach 2000 Metern, also eine Runde vor Schluss, eine Zeit von 6:08,5 Minuten an. Um den Uralt-Rekord zu unterbieten, musste Karolin Siebert die zweite Runde in 79 Sekunden laufen. Normalerweise kein Problem für die 15-Jährige. Aber nach der schnellen Anfangsrunde kamen doch Zweifel auf. Sie lief, angefeuert von den zahlreichen Zuschauern, auch auf den zweiten Abschnitt ein Super-Rennen und wurde mit 2:20,8 Minuten gestoppt. So endete eine in dieser Form noch nicht da gewesene Rekordjagd über 3×800 Meter, denn als Karolin Siebert  die Ziellinie überquerte, blieb die elektronische Uhr bei 7:24,89 Minuten stehen. Der 33 Jahre uralt Rekord von der LG Schwalmstadt war um mehr als zwei Sekunden gebrochen. Das MT-Trio erfüllte mit dieser Zeit sogar die Qualifikationsnorm für die deutschen Jugendmeisterschaften der U20 in Wattenscheid. „Ich hatte nach den Trainingseindrücken mit einer guten Zeit gerechnet, aber natürlich nicht mit der Normerfüllung für die deutschen Jugendmeisterschaften“, sagte Alwin J. Wagner nach dem großen Rennen seiner drei 15-jährigen Schülerinnen.

Ebenfalls in Rekordlaune befanden sich die Senioren des TSV Obervorschütz über 3 x 1000 Meter der M 65. Alexander Kirchherr, Ulrich Matt und Bernd Knauff verbesserten die sechs Jahre alte nordhessische Bestmarke der LAG Wesertal auf 12:02,26 Minuten. Da wollten die Seniorinnen des TSV Obervorschütz nicht nachstehen. Karin Schlecht, Sonja Schuß und Andrea Beranek steigerten sich über 3 x 800 Meter auf 9:21,96 Minuten und waren damit  fünf Sekunden schneller als der bisherige Kreisrekord in der W40.  Beeindrucken konnte die 3×1000 Meter-Staffel des Tuspo Borken mit  Helmut Keinmann, Baschar Malek und Hans-Joachim Schröder, die mit 10:20,43 Minuten eine vorzügliche Zeit liefen.

Bei den Schülern gefielen vor allem Tom Hillweg, Jannes Günther und Ben Löwer vom Tuspo Guxhagen, die in der 3×800 Meter in der U9 mit 9:24,13 Minuten eine hessische Spitzenleistung boten.   In der U12 überzeugten Yannik Jedlicka, Noel Jakob und Schlussläufer Julian Hog mit vorzüglichen 8:56,20 Minuten. (ajw)



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