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SPD zum Kindergartenneubau in Fritzlar

Fritzlar. Der SPD-Ortsverein Fritzlar hat sich in seiner letzten Vorstandssitzung ausgiebig mit dem Thema „Kindergartenneubau in Fritzlar“ beschäftigt. Im Interesse von Eltern und Kindern bittet der Vorsitzende des SPD Ortsvereins, Mario Jung, deshalb die SPD-Fraktion, in der nächsten Sitzung der Stadtverordnetenversammlung die bisherige Planung abzulehnen und nochmals zu prüfen, ob man ein geeignetes Grundstück oder eine Immobilie im Bereich der Innstadt zu einem fairen Preis erwerben kann.

Hintergrund dieser Entscheidung der Fritzlarer SPD sei die Tatsache, dass von der breiten Öffentlichkeit weitgehend unbemerkt die Stadt und der Bürgermeister einen KiTa-Neubau planen, den keiner der Beteiligten, die hinterher damit leben müssten, in dieser Form möchte.

So hätten insbesondere die Anwohner bereits im Februar deutlich gemacht, dass der Standort Roter Rain III keine vernünftige Lösung sei. In einer Unterschriftensammlung gegen die Änderung des Bebauungsplans richtete sich ihr Unmut vornehmlich gegen die zu erwartende Verkehrsbelastung – sowohl im Bereich des Roten Rains, als auch an der Ampelkreuzung Schladenweg/Erfurter Ring.

Die Eltern bedauern vor allem den Verlust der zentralen Altstadtlage des Kindergarten St. Josef. Viele Kinder werden nur schwer von ihren Eltern oder Großeltern, die nicht immer über einen Pkw verfügen, zum Roten Rain gebracht werden können.

All das sei für die politisch Verantwortlichen offensichtlich nicht von Belang. Die Bedenken aus den verschiedenen Richtungen würden, in teilweise konstruiert wirkenden Erklärungsversuchen, einfach vom Tisch gefegt. Auch für die Einwände des bisherigen Trägers habe man im Rathaus eine Lösung parat: Man suche sich einfach einen alternativen Träger! Ein fairer Umgang mit einem Partner, wie der katholischen Kirche, die sich seit vielen Jahren sehr verantwortungsvoll um die Kinder kümmere, sehe anders aus. Für die Fraktionen der Zählgemeinschaft aus CDU, FDP und Grünen  aber zähle ausschließlich der Preis, weshalb die Suche auch von vorne herein auf städtische Grundstücke beschränkt worden sein soll. Jeder, der einmal selbst gebaut hat, wisse aber, dass nicht immer die billigste Lösung auch die beste sei.

Ein Kindergartenneubau, davon ist der Vorstand überzeugt, sollte niemals gegen, sondern immer mit den Eltern geplant werden. (red)



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