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Bürgergespräch: Oberaulaer Christdemokraten luden ein

Oberaula-Wahlshausen. Wie werden Neubürger begrüßt? Dies war eine Frage während des letzten Bürgergespräches der Oberaulaer Christdemokraten, welches im Florian-Stübchen der Freiwilligen Feuerwehr Wahlshausen stattfand. Nach der Anmeldung im Einwohnermeldeamt ist man als Neubürger offiziell in die Dorfgemeinschaft aufgenommen. „Reicht das aus?“ fragte ein Teilnehmer. „Generell „leiden“ alle Städte und Gemeinden unter dem Einwohnerverlust durch Wegzug mangels Arbeitsplätzen und durch Sterbefälle. Zuzüge sind in relativ geringem Umfang festzustellen. Gerade Neubürger tun etwas für die Entwicklung unserer Gemeinde“, stellte CDU-Vorsitzender Dieter Groß fest, „da für sie ausgestellte Lohnsteuerkarten die Schlüsselzuweisungen aus der Einkommensteuer für die Kommune erhöhen. Für Neubürger hat die Gemeinde bisher generell jedoch nichts parat.“

Aus der Diskussion entwickelte sich der Vorschlag, ein Begrüßungspaket für Neubürger einzuführen. Dabei sollte es sich um Artikel handeln, die die Neubürger zum Einen benötigen und zum Anderen sollten Artikel enthalten sein, die einen Wiedererkennungswert für die Gemeinde und zur Imagepflege haben. Dazu gehören die Info-Broschüre der Gemeinde Oberaula, ein Ortsplan, die aktuellen Veranstaltungskalender der Gemeinde und des Rotkäppchenlandes, der Bestellschein für das Amtliche Mitteilungsblatt „Knüll-Bote“, der Müllkalender und eine Rolle „Gelbe Säcke“ sowie ein spezifisches Präsent von Oberaula, beispielsweise eine Oberaula-Tasse oder ein Leinenbeutel mit der Ansicht oder dem Gemeindewappen von Oberaula. Dieter Groß stellte die Idee am Tag nach dem Bürgergespräch bei Bürgermeister Wagner in einem persönlichen Gespräch vor, der zusicherte, die Umsetzung kurzfristig zu prüfen.

Ferner wurde über die Pflege öffentlicher Anlagen und Einrichtungen diskutiert. Vorsitzender Dieter Groß dankte allen Einwohnerinnen und Einwohnern, die sich ehrenamtlich für den Erhalt und die Verschönerung des Ortsbildes in ihren Ortsteilen einsetzen. Nach dem Vorbild des Ortsteiles Wahlshausen regte ein Kataster an, in dem alle Flächen und Einrichtungen enthalten und deren Nutzung und Pflege dokumentiert sind. Auch könne die Übernahme von Patenschaften durch weitere Einwohner der Knüllgemeinde ein Beitrag zur Kostensenkung sein. Beispielhaft seien in diesem Zusammenhang die Aktivitäten der Damen, die sich um die Pflege des Oberaulaer Friedhofes kümmern und für die Finanzierung und Aufstellung eines Gedenksteines für das anonyme Urnengrabfeld gesorgt haben.

Groß rief erneut dazu auf, sich aktiv an der Erarbeitung für ein kommunales Leitbild der Knüllgemeinde zu beteiligen. Interessenten sollten sich beim Bürgerbüro im Oberaulaer Rathaus melden. Dort werden unter anderem auch Anregungen zu den Themenbereichen „Energie und Umwelt“, „Mensch und Familie“, „Wirtschaft“, „Freizeit, Kultur, Tourismus und Marketing“ sowie „attraktives Oberaula“ entgegen genommen, die anschließend in die Beratungen der jeweiligen Workshops einfließen. (red)



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