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Schlecker-Insolvenz: Kreis bietet Hilfestellung für Immobilienbesitzer an

Schwalm-Eder. Landrat Neupärtl teilt in einer Pressemitteilung mit, dass die Insolvenz der Drogeriemarktkette Schlecker gerade für die ländliche Region hier im Schwalm-Eder-Kreis Betroffenheit in zweierlei Hinsicht ausgelöst hat. Zum Einen wegen der daraus resultierenden Arbeitslosigkeit der Beschäftigten und zum Anderen aufgrund der sich dadurch verstärkenden Leerstandsproblematik im Schwalm-Eder-Kreis. Kurz nach der offiziellen Bekanntgabe, welche Filialen im Schwalm-Eder-Kreis aufgrund der angemeldeten Insolvenz geschlossen werden, hat die Wirtschaftsförderung des Schwalm-Eder-Kreises alle Städte und Gemeinden gebeten, die Daten der betroffenen Immobilienbesitzer zu übermitteln. Denn von der Insolvenz sind nicht nur die Filialen in Borken, Edermünde, Felsberg, Guxhagen, Morschen und Melsungen betroffen gewesen.

Bereits im Vorfeld zur Insolvenz wurden in weiteren Städten und Gemeinden des Schwalm-Eder-Kreises Schleckerfilialen geschlossen, ohne dass dies der breiten Öffentlichkeit bekannt wurde. Seitens der Kommunen wurden insgesamt zwölf Besitzer genannt, die für ihre Gewerberäume seit den Schließungen noch keine Nachmieter gefunden haben.

Landrat Neupärtl teilt nun mit, dass die Wirtschaftsförderung mit den von den Kommunen gemeldeten Immobilienbesitzern Kontakt aufgenommen habe, um genaue Angaben zu den leer stehenden Gewerberäumen zu erhalten. Da die Wirtschaftsförderung in ständigem Kontakt zu Projektentwicklern steht, die an leer stehenden Gewerbeimmobilien bzw. -räumlichkeiten interessiert sind, können die übermittelten Daten an Interessenten weitergeben werden. Weiterhin besteht die Möglichkeit, die Immobilien bzw. Räumlichkeiten über das Standortinformationssystem Hessen (SIS) anzubieten.

Das Standortinformationssystem ist eine internetgestützte Datenbank des Landes Hessen, in der interessierte Unternehmen nach potenziellen Gewerbeflächen, aber auch nach Gewerbeimmobilien suchen können. Die Resonanz war durchaus positiv und wurde von fast allen Immobilienbesitzern dankend angenommen.

Nach dem nun das endgültige „Aus“ für alle Schleckerfilialen bekannt wurde, werden die Mitarbeiter der Wirtschaftsförderung erneut die Kommunen kontaktieren und um die Kontaktdaten der weiteren Immobilienbesitzer bitten.

Neupärtl: „ Unser Ziel ist es, die leer stehenden Räumlichkeiten wieder schnell einer gewerblichen Folgenutzung zuzuführen, um neue Arbeitsplätze zu schaffen.“

Für weitere Informationen steht der Fachbereich Wirtschaftsförderung des Schwalm-Eder-Kreises, Telefon (05681) 775-470, zur Verfügung. (red)



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