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Sommerfest: Buntes Treiben trotz finsterer Wolken

Alheim-Licherode. Das Wetter war mies, die Stimmung aber magisch – so lässt sich das große Sommerfest zusammenfassen, zu dem das Umweltbildungszentrum Licherode am letzten Samstag eingeladen hatte. Zirka 800 Besucher, darunter vor allem Kinder, Eltern, Lehrkräfte und Seniortrainer, ließen sich auch von finsteren Wolken und Regen nicht abhalten und wurden mit einem eindrucksvollen Nachmittag belohnt.  Allein130 Kinder nahmen am Forscherspiel teil. An elf Stationen mussten pfiffige Aufgabe gelöst werden. Mit der Hilfe von Senior-Umwelttrainern konnten die Kinder selber Popcorn herstellen, Blätter und Blüten  zu einem Naturkunstwerk verflechten, Strom mit Muskelkraft erzeugen oder ein eigenes Bio-Müsli mixen. Alle Kinder, die mitgemacht haben, wurden mit dem Forscherpass ausgezeichnet.

Ein besonderer Höhepunkt waren auch die Musik-Workshops mit Paul O’Brien aus Kanada. Es war faszinierend zu beobachten, wie es ihm nur mit Gebärden, Musik und  ein paar Brocken Deutsch gelang, die Kinder zu fesseln und zum Tanzen, Trommeln und Mitsingen zu bewegen.

Mit dem Leonard-Cohen-Song „Hallelujah“ hatte Paul O’Brien bereits der Eröffnung des Sommerfestes besondere Intensität verliehen. Alheims Bürgermeister Georg Lüdtke, Licherodes Ortsvorsteher Udo Aschenbrenner und Vereinsvorsitzender Ahmed Al Samarraie dankten bei dieser Gelegenheit dem Licheröder Hausteam und den über 40 Seniortrainern und Helfern, die sich ehrenamtlich für das Sommerfest engagierten. Paul O’Brien an der irischen Bodhran-Trommel und Licherode-Leiter Klaus Adamaschek am großen Kayagum gaben sich alle Mühe, mit einem gemeinsamen Lied die Sonne herbeizuzaubern; die Sonne ließ sich zwar nicht herauslocken, aber immerhin ließ der Regen allmählich nach.

Und auch die weiteren Angebote des Sommerfestes fanden begeisterten Zuspruch. So z. B. die Gartenführung des Licheröder Umweltpädagogen Johannes Lutz teil, die aufgrund der vielen Fragen der über 30 Gartenfreunde weit über eine Stunde unterwegs war. Renner bei den kulinarischen Angeboten, die diesmal unter dem Motto „Hessische Küche“ standen, waren übrigens das Duckefett und die Grüne Soße. (red)




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