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Online-Zeitung für den Schwalm-Eder-Kreis | 12. Jahrgang | redaktion@seknews.de | www.seknews.de | täglich neu | Preis: 0,00 Euro

Bevölkerungszahl in Hessen gestiegen

Hessen. Im Jahr 2011 stieg die Bevölkerungszahl in Hessen um 25.100 oder 0,4 Prozent auf gut 6,092 Millionen. Wie das Hessische Statistische Landesamt mitteilt, fiel die Zunahme erheblich stärker aus als im Jahr 2010 (5.100), in dem nach fünf Jahren rückläufiger Entwicklung erstmals wieder ein leichtes Bevölkerungsplus zu verzeichnen war. Ein ähnlich hoher Bevölkerungszuwachs wurde nach 1995 mit gut 29.000 Personen zuletzt 1999 mit rund 17.000 Personen registriert.

Ausschlaggebend für den Bevölkerungszuwachs waren wieder höhere Wanderungsgewinne (34.100) im Zuge stark gestiegener Zuwanderungen aus dem Ausland. Dem stand ein leicht gestiegenes Geburtendefizit von knapp 9.000 weniger Geborenen als Gestorbenen gegenüber. Die Zahl der Geburten sank im Vergleich zum Vorjahr um rund 300 auf knapp 51.500. Gleichzeitig nahm die Zahl der Gestorbenen um gut 200 auf rund 60.400 zu.

Die Bilanz der Wanderungen über die hessische Landesgrenze wies im Jahr 2011 einen Überschuss von gut 34.000 Personen aus, das Zweieinhalbfache des Vorjahres (2010:13 600). Der Wanderungsgewinn aus dem Ausland lag bei 31.100 Personen (2010: gut 10.800). Maßgeblich hierfür war der starke Anstieg der Zuzüge aus dem Ausland bei gleichzeitiger Abnahme der Fortzüge in das Ausland. Gut drei Viertel der Zu- und Fortzüge im Jahr 2011 betrafen Umzüge von bzw. in andere europäische Staaten. Per Saldo kamen die meisten Personen aus Polen (plus 6.200), Rumänien (plus 4.000) und Bulgarien (plus 3.400) sowie aus Spanien (plus 1.700), Griechenland (plus 1.400) und Italien (plus 1.000). Der Wanderungsgewinn aus den anderen Bundesländern nahm leicht um 300 auf rund 3.000 Personen zu.

Auf Ebene der kreisfreien Städte und Landkreise verlief die Bevölkerungsentwicklung im Jahr 2011 wieder recht unterschiedlich. Während die fünf kreisfreien Städte, neun der insgesamt zehn südhessischen Landkreise sowie der Landkreis Gießen von der überregionalen Zuwanderung profitierten und Bevölkerungszuwächse bis zu 3,2 Prozent (kreisfreie Stadt Darmstadt) verzeichneten, mussten der Odenwaldkreis sowie die übrigen mittel- und nordhessischen Landkreise Einwohnerverluste bis zu 0,8 Prozent (Vogelsbergkreis) hinnehmen. Die absolute Zahl der Einwohner wuchs in den kreisfreien Städten Frankfurt am Main (plus 11.854), Darmstadt (plus 4.650) und Wiesbaden (plus 2950) am stärksten. Die höchsten absoluten Verluste verbuchten der Landkreis Waldeck-Frankenberg (minus 1.300) sowie der Schwalm-Eder-Kreis  und der Lahn-Dill-Kreis (jeweils minus 1.100). (red)



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