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Online-Zeitung für den Schwalm-Eder-Kreis | 12. Jahrgang | redaktion@seknews.de | www.seknews.de | täglich neu | Preis: 0,00 Euro

Unfall auf der A 7: 75-jährige Pkw-Fahrerin verletzt

Homberg/Knüllwald. Eine 75-jährige Autofahrerin aus Erlangen war am 27. Juli allein mit ihrem Pkw auf der A 7 unterwegs und wollte gegen 13 Uhr von der Tank- und Rastanlage Hasselberg-Ost wieder auf die A7 Fulda-Kassel in Richtung Norden auffahren. Derzeit befindet sich eine Autobahnbaustelle in diesem Bereich. Auf der Fahrbahn in Richtung Norden befinden sich drei verengte Fahrstreifen für den Verkehr in Richtung Kassel und zwei Fahrspuren für den Verkehr in Richtung Süden. Die Abtrennung zum Gegenverkehr erfolgt über verkettete Schutzplankenelemente. Als die 75-Jährige auf die Autobahn auffahren wollte, übersah sie offenbar einen Sattelzug mit Auflieger, der vorfahrtsberechtigt auf der rechten Fahrspur in Richtung Norden unterwegs war.

Wie Zeugen gegenüber den Polizeibeamten der Polizeiautobahnstation Baunatal später angaben, hatte der Lkw-Fahrer, ein 28-Jähriger aus Bad Kissingen, keine Chance mehr, den Aufprall auf den Pkw der Seniorin zu vermeiden. Die Sattelzugmaschine erwischte den Pkw im Heckbereich und schleuderte ihn über die zwei weiteren Fahrstreifen der nördlichen Fahrbahn in die Mittelschutzplanke. Zu diesem Zeitpunkt war zum Glück kein weiteres Fahrzeug dort unterwegs. Von der Schutzplanke wurde der Pkw der Frau zurückgewiesen und kam schließlich im rechten Bereich der Fahrbahn zum Stehen. Durch den Aufprall des Pkw auf die Mittelschutzplanke wurde diese in die linke Fahrspur des Gegenverkehrs in Richtung Fulda ausgebeult.

Glücklicherweise war in diesem Moment auch dort kein Fahrzeug unterwegs. Der Sattelzug kam nach der Kollision mit dem Pkw der Erlangerin nach rechts von der Fahrbahn ab und beschädigte zehn Felder der Schutzplanke am rechten Fahrbahnrand und das Geländer der Brücke über den Verbindungsweg unter der Autobahn.

Die 75-Jährige wurde vom Rettungsdienst zur stationären Weiterbehandlung in ein Kasseler Krankenhaus gebracht. Lebensgefahr  besteht nach Kenntnis der Polizei nicht. Der Lkw-Fahrer kammit dem Schrecken davon. Seine Sattelzugmaschine sowie der Pkw waren nicht mehr fahrbereit und mussten abgeschleppt werden. Da der Auflieger von einer neuen Sattelzugmaschine aufgenommen werden musste, waren der rechte und mittlere Fahrstreifen Richtung Kassel kurzzeitig gesperrt. Die notwendigen Absperrmaßnahmen hatte die zuständige Autobahnmeisterei übernommen. In beiden Fahrtrichtungen bildeten sich Staus von über fünf Kilometern Länge. Der Stau in Fahrtrichtung Süden wurde dabei insbesondere durch schaulustige Gaffer verursacht. Der Gesamtschaden dieses Unfalls liegt bei rund 60.000 Euro. (red)



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