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SMA wächst im Ausland und erhöht unteres Ende der Umsatz- und Ergebnisprognose

Niestetal. Die SMA Solar Technology AG (SMA/FWB: S92) setzte nach einem positiven Start in das Geschäftsjahr 2012 ihr Wachstum auch im zweiten Quartal weiter fort. Im ersten Halbjahr 2012 verkaufte das Unternehmen Solar-Wechselrichter mit einer Leistung von 4,0 Gigawatt (Q1-Q2 2011: 3,1 GW) und steigerte den Umsatz im Vergleich zur Vorjahresperiode um 16,6 Prozent auf 833,7 Millionen Euro (Q1-Q2 2011: 715,0 Millionen Euro). Aufgrund der internationalen Präsenz in 21 Ländern konnte SMA den Auslandsumsatz weiter ausbauen. Der Brutto-Auslandsumsatz erhöhte sich im Vergleich zur Vorjahresperiode um 12,1 Prozent auf 463,9 Millionen Euro (Q1-Q2 2011: 413,8 Millionen Euro). Das entspricht einer Exportquote von 53,7 Prozent (Q1-Q2 2011: 56,3 Prozent).  

Die Nachfrageentwicklung im ersten Halbjahr 2012 war maßgeblich von den deutlichen Veränderungen in den Förderbedingungen wichtiger europäischer Solarmärkte geprägt. Dies führte zu einer vorgezogenen Nachfrage nach Wechselrichtern für Aufdachanlagen. Zusätzlich beeinflussten Nachholeffekte, zum Beispiel aufgrund einer hohen Anzahl von kaufmännischen Inbetriebnahmen in Deutschland im vierten Quartal 2011, die Nachfrage in diesem Bereich positiv. Die erfreuliche Entwicklung des Projektgeschäfts mit Sunny Central-Wechselrichtern ist ebenfalls unter anderem auf Vorzieheffekte zurückzuführen. So wurden in Nordamerika von Januar bis Juni 2012 zahlreiche Projekte realisiert, die noch von den im vergangenen Jahr geltenden Förderbedingungen profitierten. In Deutschland wirkte sich das Auslaufen der Fristen zur Förderanpassung für Freiflächenanlagen bis Ende Juni und Ende September entsprechend positiv aus.

„SMA hat im ersten Halbjahr in einem schwierigen Marktumfeld die eigenen Erwartungen in vielen Bereichen erreicht oder sogar übertroffen. Insbesondere der von uns frühzeitig eingeschlagene Weg der Internationalisierung führte zu einer erfreulichen Entwicklung des Auslandsgeschäfts. Wir haben im ersten Halbjahr aber auch wieder unsere Innovationskraft unter Beweis gestellt. Mit weltweit mehr als 300 erteilten Patenten und ebenso vielen laufenden Patentanmeldungen ist SMA so innovativ wie nie“, erklärt Pierre-Pascal Urbon, Vorstandssprecher und Vorstand Finanzen der SMA Solar Technology AG.

Das operative Ergebnis vor Zinsen und Steuern (EBIT) belief sich im ersten Halbjahr 2012 auf 83,7 Millionen Euro (Q1-Q2 2011: 103,7 Millionen Euro). Die EBIT-Marge von 10,0 Prozent liegt am oberen Ende der Ergebnisprognose (Q1-Q2 2011: 14,5 Prozent). Der Konzernüberschuss betrug 59,4 Millionen Euro (Q1-Q2 2011: 73,5 Millionen Euro). SMA erzielte in den ersten sechs Monaten des Jahres einen im Vorjahresvergleich deutlich höheren Brutto-Cashflow von 104,3 Millionen Euro (Q1-Q2 2011: 65,3 Millionen Euro). Der Anstieg um fast 60 Prozent unterstreicht erneut die Fähigkeit von SMA, auch unter anspruchsvollen Wettbewerbsbedingungen frei verfügbare Mittel zu generieren. Mit einer Eigenkapitalquote von 58,1 Prozent und einer Nettoliquidität von 387,7 Millionen Euro (31.12.2011: 473,3 Millionen Euro) verfügt SMA weiterhin über eine sehr solide Bilanzstruktur und kann die weitere Entwicklung aus eigener Kraft finanzieren.

„Zurzeit herrscht große Unsicherheit an den Kapital- und Finanzmärkten. Gerade vor diesem Hintergrund ist die finanzielle Unabhängigkeit von SMA ein enormer Wettbewerbsvorteil. Um dies auch für die Zukunft sicherzustellen, hat der Vorstand alle Mitarbeiter auf die veränderten Rahmenbedingungen eingestimmt. Deshalb sind wir zuversichtlich, dass SMA gestärkt aus den Veränderungen der Branche hervorgeht. Wir sind ein hochmotiviertes Team, das fokussiert an der Umsetzung einer dezentralen Energieversorgung arbeitet“, so Pierre-Pascal Urbon.

Aufgrund der positiven Geschäftsentwicklung im ersten Halbjahr hebt der SMA Vorstand das untere Ende der erstmals im März veröffentlichten Umsatz- und Ergebnisprognose für das Jahr 2012 an. Die angepasste Prognose sieht bei einem Umsatz von 1,3 Milliarden Euro bis 1,5 Milliarden Euro ein operatives Ergebnis (EBIT) von 100 Millionen Euro bis 150 Millionen Euro vor (vormals: Umsatz 1,2 Milliarden Euro bis 1,5 Milliarden Euro; EBIT 60 Millionen Euro bis 150 Millionen Euro). Das entspricht einer EBIT-Marge von 8 Prozent bis 10 Prozent (vormals: 5  bis 10 Prozent).

Der Quartalsfinanzbericht Januar bis Juni 2012 steht auf der Internetseite www.SMA.de/IR/Finanzberichte zum Abruf bereit. Auf dem Blog www.SMA-Sunny.com sind zudem Videostatements des Vorstandssprechers zu finden. (red)



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