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Erlebnisreicher Tag für die Borkener Grisus

Borken. Das letzte Treffen vor den Sommerferien der Borkener Minifeuerwehr, die sich „Grisus“ nennen, hatte schon seine Höhepunkte. Und dazu zählte nicht nur die gemeinsame Übernachtung im Gerätehaus der Freiwilligen Feuerwehr der Kernstadt.  So reisten 19 Nachwuchsbrandschützer zwischen fünf und zehn Jahren am 29. Juni mit Gepäck an. Im großen Schulungsraum wurden flink Feldbetten aufgebaut, Luftmatratzen aufgepumpt, Iso-Matten und Schlafsäcke ausgerollt. Wer neben wem schläft, war schnell geklärt. Das Schnuffelkissen und das Kuscheltier waren natürlich auch dabei. Hier und da mussten die Betreuer Christin, Christina, Timo, Isi, Pascal und Lukas kleine Aufbauhilfe leisten.

Unter Tage
Ein erster Programmpunkt war der Ausflug in das Hessische Braunkohle Bergbaumuseum. Museumsführer Peter Joos empfing die Grisus und stattete sie schnell mit Helmen aus. Dann ging es mit einem „Glück auf“ in den Besucherstollen hinein. Hier erklärte Peter Joos den sehr neugierigen Energiebündeln alles rund um das Thema Bergbau. Natürlich durften die Grisus auch allerhand ausprobieren. So war schnell das Untertagetelefon mit der Wählscheibe in Beschlag genommen. Dann durfte auch jedes Grisus-Kind eine kontrollierte Sprengung vornehmen, die für die Suche nach Braunkohle erforderlich war. Da hier aber nichts mehr zu finden war, begaben sich die kleinen Energiebündel weiter in den Stollen hinein. Als nächstes durften Maschinen und das Kettenband unter die Lupe, aber auch in Betrieb genommen werden. Als Abschluss der Führung gehörte auch noch die Besichtigung des Kinderstollens dazu. Danach traten die Grisus den Rückweg zum Gerätehaus an.

Tomaten- oder Schinkensoße
Dort roch es schon richtig gut nach einem warmen Abendessen. Einen ganzen Berg voll Nudeln hatten Isi, Pascal und Lukas zubereitet. 19 hungrige Mädchen und Jungen warteten geduldig auf ihre Raubtierfütterung – mal mit Tomatensoße, mal mit Schinkensoße.

Nach dem zweiten und auch dritten Nachschlag war die Meute satt. Einige nutzten nun die freie Zeit zum Toben, andere testeten schon einmal ihren Schlafsack.

Gegen 20 Uhr teilten die Betreuer die Grisus in zwei Gruppen auf und starteten die Team-Spiele. Bei den verschiedenen Spielen mussten die Grisus im Team zusammenarbeiten. Hier zeigten alle tolles Engagement und lösten gemeinsam die gestellten Aufgaben.

Durch den dunklen Wald
Der Zeiger auf der Uhr wanderte in Richtung 22 Uhr. Alle zogen als Vorbereitung für die Nachtwanderung lange Hosen und Jacken an. Natürlich waren auch Taschenlampen mit dabei. Mit drei Feuerwehrautos wurden die Grisus mit ihren Betreuern zum Borkener Waldteich gefahren. Zu Fuß in Zweierreihen ging es durch den schon recht dunklen Stadtwald. Zu Schauergeschichten wurde der Saugraben überquert. Den Giesenbühl lies die Schar im Naturschutzgebiet rechts liegen. Im Gerätehaus angekommen, gab es erst einmal reichlich zu trinken. Dann aber hieß es Schlafanzug an und Zähneputzen. Es war fast Mitternacht als alle in ihren Schlafsäcken verschwunden waren. Wann alle ihre Augen zu und geschlafen haben, steht bis heute nicht ganz genau fest und bleibt Geheimnis der Grisus. Aber es war eine recht ruhige, wenn auch kurze Nacht.

Gemeinsames Frühstück
Gegen 6 Uhr wurden die Betreuer mit dem Satz „Können wir schon aufstehen?“ geweckt. Noch im Schlafanzug entstanden am Tisch erste Bilder aus Bunt- und Filzstiften. Währenddessen wurden frische Brötchen geholt und die Betreuer sorgten in der Küche für reichlich Kakao und Zitronentee. Kurz danach standen alle schon in einer langen Schlange und holten sich mit Teller, Tasse oder Becher ausgestattet ihr Frühstück ab. Dazu schmierten die Betreuer reichlich Brötchenhälften mit Nutella, selbstgemachter Marmelade, Käse und Wurst.

So langsam neigte sich das letzte Treffen der Grisus vor den Sommerferien seinem Ende zu. Die Schlafplätze wurden aufgeräumt, die Zähne geputzt und ein bisschen Frühsport auf dem Hof absolviert. Bevor die Eltern ihren Nachwuchs gegen 10 Uhr wieder in Empfang nahmen. Im großen Chor zogen 19 Grisus ihr Fazit: „Das hat uns richtig Spaß gemacht!“ Und Betreuerin Christin Plein ergänzte: „Im Namen der Grisus möchten wir uns recht herzlich bei allen bedanken, die uns bei diesem Ferienevent unterstützt haben.“

Weitere Informationen unter: www.feuerwehr-borken-hessen.de/jf/Index-Grisus.html.

Das erste Treffen der Grisus nach den Sommerferien findet am Freitag, 17. August um 15 Uhr im Feuerwehrgerätehaus statt. (tw)



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