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Online-Zeitung für den Schwalm-Eder-Kreis | 12. Jahrgang | redaktion@seknews.de | www.seknews.de | täglich neu | Preis: 0,00 Euro

4,83 Millionen Euro für Städtebauförderungsprogramm

Hessen. Das Land Hessen stellt in diesem Jahr gemeinsam mit dem Bund  4.834.000 Euro (Bund und Land je 50 Prozent) aus dem Städtebauförderungsprogramm „Die Soziale Stadt“ für Stadtteile mit besonderem Entwicklungsbedarf zur Verfügung. Dies teilte Wirtschaftsminister Florian Rentsch am 14. August in Wiesbaden mit. Es werden 23 Standorte in 22 Städten und Gemeinden unterstützt. Neu aufgenommen wird der Standort Wiesbaden-Schelmengraben. Die Zuwendungsbescheide werden in diesen Tagen in Kooperation mit der Wirtschafts- und Infrastrukturbank Hessen (WIBank) an die Kommunen versandt. Die Kommunen beteiligen sich mit weiteren rund 2,4 Millionen Euro an der Umsetzung des Programms.

„Unsere Städte und Gemeinden sind von Beginn des Programms vor 13 Jahren bis heute mit großer Leidenschaft und großem Einsatz engagiert, um für die Stadt- und Ortsteile ihrer Kommunen eine gute Zukunft zu sichern. Sie entwickeln immer neue beeindruckende Konzepte und Strategien“, so Minister Rentsch.

Mit der „Sozialen Stadt“ werden Stadtteile mit besonderem Entwicklungsbedarf durch die Bündelung verschiedener Maßnahmen gezielt gefördert. Dabei kommen sowohl innerstädtische und innenstadtnahe Stadtgebiete als auch große Wohnsiedlungen in Betracht.

Im Sinne einer nachhaltigen Stadterneuerung erfolgt eine enge Verknüpfung sozialer, kultureller, ökonomischer und ökologischer Handlungsfelder. Die Stabilisierung der Stadtteile soll durch gezielte Förderung von außen sowie durch Kooperation der Gemeinden mit den örtlichen Akteuren erreicht werden.

Das Stadterneuerungsprogramm erfüllt die Funktion eines städtebaulichen Investitionsprogramms mit erheblicher Anstoßwirkung für andere öffentliche und private Investitionen. Darüber hinaus ist es Leitprogramm zur Integration anderer wichtiger Politikfelder, wie beispielsweise Wohnungsbau, lokale Beschäftigung, Jugend- und Sozialpolitik – unter Einbeziehung der jeweiligen Akteure im Stadtteil und in der Gemeinde.

Hintergrund:
Das Bund-Länder-Städtebauförderprogramm „Soziale Stadt “ gibt es seit dem Jahr 1999. Bisher wurden 39 Standorte in Hessen gefördert. Bis heute wurden zirka 143 Millionen Euro Bundes- und Landesmittel zur Verfügung gestellt. Gemeinsam mit dem kommunalen Eigenanteil wurden so rund 209 Millionen Euro an Investitionssumme für die hessischen Kommunen bereitgestellt. (red)

Liste der Kommunen mit Angabe von Fördergeldern

1.      Aßlar; Ziegelei / Backhausplatz : 133.000 Euro

2.      Bischofsheim, Am alten Gerauer Weg: 261.000 Euro

3.      Butzbach, Degerfeld: 313.000 Euro

4.      Darmstadt; Kranichstein: 56.000 Euro

5.      Dreieich; Hirschsprung/Breitensee: 410.000 Euro

6.      Frankfurt a.M.; Gallusviertel: 60.000 Euro

7.      Gemünden/Wohra; Innenstadt: 209.000 Euro

8.      Groß-Zimmern; Ortskern: 261.000 Euro

9.      Hanau, Südliche Innenstadt: 149.000 Euro

10.   Hofheim, Nord: 277.000 Euro

11.   Homberg (Efze), Bahnhofviertel/Efzeauen: 283.000 Euro

12.   Hünfeld; Tiergartenviertel: 56.000 Euro

13.   Kassel, Rothenditmold: 274.000 Euro

13a. Kassel; Wesertor: 282.000 Euro

14.   Lollar, Kernstadt/Buderuskolonie/Angrenzende Wohnquartiere: 149.000 Euro

15.   Maintal; Bischofsheim: 133.000 Euro

16.   Neu-Isenburg; Stadtquartier West: 280.000 Euro

17.   Raunheim; Ringstraße: 445.000 Euro

18.   Schwalmstadt; Siedlung Trutzhain: 60.000 Euro

19.   Spangenberg; Stadtkern: 142.000 Euro

20.   Stadtallendorf; Inseln in der Stadt: 44.000 Euro

21.   Wetzlar; Niedergirmes: 527.000 Euro

22.   Wiesbaden, Schelmengraben: 30.000 Euro



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