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Ansiedlung von Arztpraxen: FDP begrüßt Förderung

Schwalm-Eder. Anlässlich der Unterzeichnung der Zusatzvereinbarung zum „Hessischen Pakt zur Sicherstellung der gesundheitlichen Versorgung für die Jahre 2012 bis 2014“ zwischen der Kassenärztlichen Vereinigung Hessen, den hessischen Krankenkassen und der Landesregierung begrüßen der FDP-Landtagsabgeordnete Dieter Posch, Staatsminister a.D. und Kreisvorsitzende Nils Weigand für die FDP im Schwalm-Eder-Kreis die Möglichkeit, rückwirkend zum 1. August  die Ansiedlung von Arztpraxen gezielt zu fördern.

Bereits heute sind rund zwei Drittel der Ärzte in Hessen über 50 Jahre alt. Insbesondere in ländlichen Regionen wird es zunehmend schwierig, Arztsitze zu vergeben. Die derzeitige Bedarfsplanung basiert auf starren Grenzen, die den Landkreisen entsprechen. Nur innerhalb dieser Grenzen können Ärzte den Sitz ihrer Praxis selbst bestimmen, so dass es oft zu einer Niederlassung in dicht besiedelten Gebieten kommt.Viele junge Ärzte scheuen eine Niederlassung aufgrund der hohen Kosten und der daraus resultierenden immensen Verschuldung. 2013 soll auf Bundesebene eine Neuregelung der Bedarfsplanungsplanung erarbeitet werden.

„Diese Neuregelung ist unbedingt notwendig, um dem tatsächlichen Bedarf in den Regionen bei der Arztsitzvergabe gerecht zu werden. Mit der Zusatzvereinbarung haben wir ab sofort ein Werkzeug, um Praxen im Schwalm-Eder-Kreis gezielt zu fördern und einzelne Praxisansiedelungen mit bis zu 50.000 Euro zu bezuschussen“, so FDP-Kreisvorsitzender Nils Weigand.

„Die Förderung geschieht auf der Grundlage einfacher Kriterien wie dem Arzt-Einwohner-Verhältnis, der Altersstruktur der Patienten, dem Fallzahlenaufkommen und dem Standort in einem ländlichen Raum. Mit einem Gesamtetat von 1,8 Millionen Euro für drei Jahre wird sich die Situation im ländlichen Raum zwar nicht endgültig lösen lassen, aber die Landes­regierung setzt mit ihren Partnern ein eindeutiges Zeichen, dass sie die Ansiedlung niedergelassener Ärzte im ländlichen Raum gezielt fördern möchte und einen Handlungs­bedarf bei der Ärzteversorgung im ländlichen Raum sieht. Deshalb sollten alle interessierten Ärzte schnell reagieren und ihren Antrag bis zum 30. September einreichen“, so Dieter Posch abschließend. (red)



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