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Dorfentwicklungsprogramm: Neue Förderschwerpunkte

Rentsch: Anpassung an Bevölkerungsrückgang erfordert überörtliche Strategie

Hessen. 16 Gemeinden und eine Kommunalkooperation werden in diesem Jahr ins hessische Dorfentwicklungsprogramm aufgenommen. Dies teilte Wirtschaftsminister Florian Rentsch am 27. August in Wiesbaden mit. Die Kommunen erhalten die Gelegenheit, integrierte  Entwicklungskonzepte gemeinsam mit der Bürgerschaft zu erarbeiten. Vor dem Hintergrund der demografischen Veränderungen wird darin festgelegt, wie Nahversor­gung und Infra­struktur gesichert werden können und welche Funktionen die einzelnen Ortsteile zu erfüllen haben. Diese Konzepte sind die Grundlage für die Förderung konkreter Einzelvorhaben von der Beratungsdienstleistung über die klassische Gebäude­investi­tion bis hin zu sozialen und kulturellen Projekten sowie Grundversorgungsein­richtungen.

Die 17 neuen Förderschwerpunkte mit zusammen 136 einzelnen Ortsteilen bleiben neun Jahre im Programm. Aufgenommen wurden:

Bergstraße; Birkenau
Darmstadt-Dieburg; Babenhausen
Fulda; Eiterfeld
Gießen; Lollar
Hersfeld-Rotenburg; Hohenroda
Kassel; Helsa u. Nieste (interkommunale Kooperation)
Lahn-Dill; Ehringshausen
Limburg-Weilburg; Elbtal
Main-Kinzig; Bad Soden-Salmünster
Marburg-Biedenkopf; Bad Endbach
Odenwald; Beerfelden
Rheingau-Taunus; Lorch
Schwalm-Eder; Fritzlar
Vogelsberg; Schotten
Waldeck-Frankenberg; Volkmarsen
Werra-Meißner; Eschwege
Wetterau; Florstadt

Mit der Neuaufnahme befinden sich im Pro­grammjahr 2012 ins­gesamt 214 Dorfentwicklungsschwerpunkte mit 446 Orts-/Stadtteilen in der Förderung. In diesem Jahr stehen 21,5 Millionen Euro zur Verfügung.

Um auf die Veränderung der Bevölkerungsstruktur zu reagieren, hatte Hessen das Dorfentwicklungsprogramm reformiert und statt einzelner Dörfer ganze Kommunen in den Fokus genommen. „Dies ist Voraussetzung, damit die Anpassung an den Bevölkerungsrückgang einer überörtlichen Strategie folgt, so dass der ländliche Raum insgesamt davon profitiert“, erläuterte Minister Rentsch. „Ziele des Programms bleiben die Innenentwicklung und Revitalisierung der Ortskerne sowie die intensive Bürgermitwirkung. Die Schwerpunkte legt die jeweilige Kommune fest. Damit hat sie mehr Handlungsspielraum, aber auch mehr Verantwortung für eine zukunftsfähige Entwicklung auch der kleineren Ortsteile.“(red)



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