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Online-Zeitung für den Schwalm-Eder-Kreis | 13. Jahrgang | redaktion@seknews.de | www.seknews.de | täglich neu | Preis: 0,00 Euro

Hephata-Festtage: 120 Zuschauer beim Theaterabend

Treysa. „Regionale Blitzlichter“ waren angekündigt, ein regelrechtes Blitzlichtgewitter wurde es: Die Hephata-Festtage begannen in diesem Jahr zum ersten Mal bereits am Freitagabend. Ein Theaterabend mit vier Gruppen aus dem Schwälmer Land begeisterte 120 Zuschauer im großen Festzelt an der Hephata-Gärtnerei.

Die Theaterwerkstatt „Black Box“ der Behindertenhilfe Hephata überzeugte gleich zu Beginn des Abends mit einem Drachen-Figurentheater und bildete mit einer Zirkusnummer in Schwarzlichttheater-Variante den Abschluss. Dafür gab es jede Menge Applaus, wie auch für das Ensemble der Hephata-Akademie für soziale Berufe, „Monay-Witrin“ (Ausstrahlung), in dem Dozenten und Studierende zusammen Improvisationstheater spielen.

Zwei Stühle mit schwarzem Überwurf, ein Lenkrad und ein Kochtopf mit einem Rührlöffel reichten, um die Atmosphäre eines Taxis zu erzeugen, in dem die unterschiedlichsten Menschen aufeinander treffen. Die genervte Businessfrau, die zum Flughafen will, die Mutter, die ihren Sohn besuchen möchte, der Soldat, der von seinen Erlebnissen in Afghanistan berichtet – „Lebenswelten“ taten sich auf und regten zum Nachdenken an.

Die Lachmuskeln wurden hingegen bei den Auftritten der Gruppe des Gesangsvereins Schwalmstadt-Allendorf und der „Trutzhainer Bühne“ strapaziert. Die Theatergruppe aus Allendorf existiert bereits sei 1960 als Ableger des örtlichen Gesangvereins, seit 1990 führen ihre Mitglieder mehrmals im Jahr verschiedene Stücke auf. In der „Gerichtsverhandlung“ traten am Freitagabend die beiden Parteien „Schlamm“ und „Schlacht“ vor Gericht gegeneinander an, um totales Chaos und eine Satire auf das Dorfleben zu liefern.

Die „Trutzhainer Bühne“, die als Sparte des TSV Trutzhain in den 1990er Jahren ins Leben gerufen wurde, zeigte das Zwei-Mann-Stück „Dinner for One“. Das Stück, eine Fernsehproduktion des NDR aus dem Jahr 1963, wird im deutschen Fernsehen jedes Jahr zu Silvester ausgestrahlt:  Miss Sophie lädt zu ihrem 90. Geburtstag vier, bereits verstorbene, Freunde ein. Ihr Butler James muss deren jeweilige Rollen beim Essen und vor allem beim Trinken übernehmen. Ralph Göbel als Butler und Armin Teuchler in der Rolle von Miss Sophie sorgten dabei für eine intensive Zwerchfellmassage. Moderator Stefan Zeiger verknüpfte die Auftritte während des gut zweistündigen Programms gekonnt und Rede gewannt mit einander. „Das war ein toller Abend“, lautete so auch das Fazit von Hephata-Direktorin Barbara Eschen. (me)



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