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Gütesiegel an Drei-Burgen-Schule verliehen

Kein Schüler verlässt die Schule ohne Abschluss

Felsberg. Nachdem die Drei-Burgen-Schule Felsberg kurz nach den Sommerferien die Mitteilung erhielt, zu den Schulen zu gehören, die das „Gütesiegel Berufs und Studienorientierung Hessen“ bekommen, fand nun in der vergangenen Woche die Auszeichnungsfeier in der Stadthalle in Wetzlar statt, an der Dr. Dieter Vaupel (Schulleiter), Stephan Warlich (Schulzweigleiter und Übergangsmanager) und Gerd Schaub (Klassenlehrer einer SchuB-Klasse) als Vertreter der Schule teilnahmen. Nachdem sich 77 Schulen beworben hatten und 46 davon für ein Audit ausgewählt wurden, schafften es schließlich 31 hessische Schulen auch diese letzte Prüfung zu überstehen. Ihre Auszeichnungen erhielten sie auf einem Festakt mit Wirtschaftsstaatssekretär Steffen Saebisch, Kultusstaatssekretär Prof. Dr. Alexander Lorz, dem Präsidenten der Arbeitsgemeinschaft der Hessischen Handwerkskammern, Bernd Ehinger, und dem Geschäftsführer der Arbeitsgemeinschaft der Hessischen Handwerkskammern, Harald Brandes.

„Für die Zukunft wünsche ich mir, dass alle hessischen allgemeinbildenden Schulen der systematischen und fächerübergreifenden Berufsorientierung im Interesse ihrer Schülerinnen und Schüler eine hohe Bedeutung beimessen. Jugendliche und Unternehmen profitieren deutlich, wenn junge Menschen besser vorbereitet in die Betriebe kommen“, sagte Staatssekretär Saebisch. „Schulen, Lehrer und natürlich auch Eltern sind für uns wichtige Ansprechpartner für die Entscheidung eines jungen Menschen, wenn es um seine berufliche Zukunft geht“, betonte Ehinger. „Wir müssen Kindern frühzeitig erklären, wie die Berufswelt aussieht und wie vielfältig sie ist.“

Das „Gütesiegel Berufs- und Studienorientierung Hessen“ wurde mit dem Schuljahr 2010/2011 eingeführt. Es zeichnet Schulen aus, die beginnend mit der 7. Klasse ein ganzheitliches, fächerübergreifendes Konzept zur Berufs- und Studienorientierung anhand eines Kriterienkataloges umsetzen, der auf den Qualitätsstandards der landesweiten Strategie OloV zur Optimierung der regionalen Strukturen im Übergang Schule-Beruf basiert. Der Kriterienkatalog des Gütesiegels umfasst beispielsweise die Durchführung anerkannter Kompetenzfeststellungsverfahren oder handlungsorientierter und lebensnaher Berufsvorbereitungsprojekte. Das Gütesiegel wird jeweils für drei Jahre verliehen.

In seiner Rede zur Überreichung der Urkunden an die Vertreterinnen und Vertreter der ausgezeichneten Schulen sagte Staatsekretär Prof. Dr. Alexander Lorz vom Hessischen Kultusministerium: „Die Entscheidung für einen Beruf kann den Schülerinnen und Schülern niemand abnehmen. Aber es ist Aufgabe der Schule, sie gut darauf vorzubereiten, damit sie ihre Berufswahl möglichst verantwortungsbewusst und souverän wahrnehmen können. Die heute ausgezeichneten Schulen setzen dies in vorbildlicher Weise um.“

Die Vertreter der Drei-Burgen-Schule wurden besonders gelobt für die langjährigen Erfahrungen mit der Durchführung von unterschiedlichen Potentialanalysen und ihre engagierte Elternarbeit im Zusammenhang mit der Vorbereitung auf die Berufs- und Arbeitswelt. Als ein Alleinstellungsmerkmal wurde für die Felsberger Gesamtschule benannt: Sie ist eine Schule der kurzen Wege, in der mit der Schule gemeinsam Mehrgenerationenhaus, Kindergarten, Schulsozialarbeit und Stadtjugendpflege unter einem Dach sind. Und ganz besonderes Lob erhielt man von den Laudatoren dafür, dass in den vergangenen Jahren kein Schüler die Schule ohne Abschluss verlassen hat – beste Voraussetzungen für den Einstieg ins Berufsleben. (red)



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