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MT – Hannover/Burgdorf: Duell der Punktenachbarn

Kassel/Melsungen. Der sechste Spieltag der DKB Handball-Bundesliga beschert den Zuschauern in der Kasseler Rothenbach-Halle ein interessantes Duell zweier Punktenachbarn. Am kommenden Sonntag, 30. September, 17.30 Uhr, empfängt die MT Melsungen den TSV Hannover-Burgdorf. Beide Teams bilanzieren bis dato 4:6 Zähler, wobei die Nordhessen aufgrund des etwas besseren Torverhältnisses zwei Plätze vor den Niedersachsen rangieren.

Die Ligapause aufgrund der Nationalmannschaftsmaßnahmen ist zu Ende – die MT Melsungen greift am kommenden Wochenende wieder ins Wettkampfgeschehen ein. Erstmalig nach seiner Muskelverletzung, die er im ersten Saisonspiel in Großwallstadt erlitten hatte, könnte dann Savas Karipidis wieder auflaufen. Der Rechtsaußen hat zuletzt wieder voll mittrainiert und sieht gespannt seiner Rückkehr aufs Parkett entgegen. Ebenso wieder einsatzfähig meldet sich Nenad Vuckovic. Der MT-Kapitän, der am Wochenende eigentlich mit der serbischen Nationalmannschaft gegen Deutschland auflaufen wollte, musste aufgrund einer Handverletzung passen. Die hatte er sich zuvor im Training in Melsungen zugezogen und konnte deshalb die beiden Länderspiele in Schwerin und Rostock nur als Zuschauer verfolgen. Dafür aber lieferte sein MT-Mannschaftskamerad im deutschen Dress, Felix Danner, einen überzeugenden Auftritt ab. Der Kreisläufer wirkte in seinen internationalen Einsätzen Nummer drei und vier schon sehr routiniert und bestätigte seine derzeit tolle Form. Ob auch Daniel Kubes gegen Hannover-Burgdorf wieder mitmischen kann, ist noch ungewiss. Der Abwehrchef hatte nach seiner Sperre aus dem Lemgospiel eine weitere Auszeit bis zum 2. Oktober aufgebrummt bekommen, weil er in Berlin – als Zuschauer(!) – seine Kameraden angefeuert hat und dabei den Auswechselraum betreten haben soll.  Das wurde ihm als unerlaubte Teilnahme am Spielbetrieb ausgelegt. Die MT legte gegen dieses Urteil Einspruch ein, und wartet derzeit auf das Ergebnis des betreffenden Sportgerichts. Weiterhin verzichten muss MT-Trainer Michael Roth indes auf Christian Zufelde. Der Linksaußen wurde vor 14 Tagen an der Schulter operiert und wird mindestens noch bis Ende Januar ausfallen.

Das MT-Team hatte nach den “englischen Wochen” und nach dem erfreulichen Punktgewinn aus dem Spiel in Berlin eine dreitägige Pause eingelegt. Seit Anfang letzter Woche aber fordert Michael Roth seine Schützlinge wieder intensiv: “Wir waren seit Juli fast ununterbrochen im Einsatz, deshalb war diese regenerative Pause unbedingt notwendig. Inzwischen läuft unsere Vorbereitung auf die wohl anstrengendsten Wochen des Jahres auf vollen Touren. Gegen Hannover-Burgdorf wollen wir unbedingt da anknüpfen, wo wir vor der Pause aufgehört haben”, verrät der MT-Coach. Er ist mit den derzeit 4:6 Punkten keinesfalls unzufrieden, hofft aber, dass seine Mannschaft in den nächsten Wochen weiter an Fahrt gewinnt. “Das Programm ist hart, bietet aber auch einige gute Chancen”, blickt Michael Roth ein wenig voraus.

Ob der MT-Coach damit auch schon das kommende Spiel meint? – In der Mehrzahl der Fälle durften die Nordhessen im Vergleich mit den Niedersachsen, die sich seit dieser Saison “Die Recken” nennen, Erfolgserlebnisse bejubeln. Sechs Mal standen sich die beiden Kontrahenten in der 1. Bundesliga bislang gegenüber, vier Mal verließen die Rotweißen als Sieger das Parkett, zweimal die Grünweißen. Aber die MT will sich nicht auf die Statistik verlassen: “Das wird am Sonntag kein Spaziergang”, ist sich Michael Roth sicher. Denn so, wie sein Team selbst zuletzt mit dem Punktgewinn in Berlin hat aufhorchen lassen, sorgte auch die Mannschaft seines Trainerkollegen Christoph Nordmeyer für Gesprächsstoff. Denn sie verlangte ihrem letzten Gegner, dem haushohen Favoriten HSV Hamburg, bis kurz vor Schluss alles ab. Das 26:30-Endergebnis spiegelt den wahren Spielverlauf nämlich keinesfalls wider – Hannover-Burgdorf war den Hanseaten absolut ebenbürtig

Einstellen muss sich die MT-Abwehr am Sonntag vor allem auf die beiden Rückraum-Asse des TSV, Morten Olsen und Mait Patrail. Letztgenannter, weiland vom TBV Lemgo wegen angeblich nicht-profihafter Einstellung entlassen, scheint in Burgdorf richtig aufzublühen. Er und Olsen bilden dort das Top-Scorergespann, haben zusammen 61 der 141 Treffer erzielt. Darüber hinaus sorgte auf dem rechten Flügel zuletzt Hendrik Pollex für Furore. Der erst 18-jährige schenkte den gestandenen HSV-Keepern Beutler und Tahirovic gleich fünf Mal ein. (Bernd Kaiser)

Schiedsrichter in Kassel:
Andreas und Marcus Pritschow (Degerloch / Leinfelden); Spielaufsicht: DHB-Schiedsrichterwart Peter Rauchfuß



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