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Fritzlar in Dorfentwicklungspro­gramm auf­ge­nommen

Fritzlar. Die Stadt Fritzlar gehö­rt zu den 17 gesamtkommu­nalen und interkommunalen För­derschwer­punkten, die im Jahr 2012 neu in das Dorfentwicklungsprogramm des Landes Hessen aufgenommen werden. „Die Vielfalt dörflicher Lebensformen und das bau- und kulturgeschichtliche Erbe unserer hessischen Dörfer sollen auch im Hinblick auf die prognostizierten demografischen Veränderungen bewahrt und in Lebensräume mit sicherer wirtschaftlicher Grundlage und hoher Lebensqualität weiterentwickelt werden. Deshalb bringen Sie sich mit Ihren Ideen in den Dorfentwicklungsprozess ein und nutzen Sie die Chance Ihre Kommune auch in Zukunft liebens- und lebenswert zu gestalten“, sagte Wirtschaftsstaatssekretär Steffen Saebisch heute in Fritzlar-Züschen bei der Übergabe des Anerkennungsbescheides an Bürgermeister Hartmut Spogat.

Fritzlar mit seinen zehn Stadtteilen hat insgesamt rund 14.420 Einwohner (davon rund 8.350 in der Kernstadt). Bis 2030 ist von einem leichten Rückgang der Bevölkerung auszugehen; mit der Aufnahme der Stadtteile ins Dorferneuerungsprogramm wird daher insbesondere das Ziel verbunden, mit entsprechenden Konzepten beziehungsweise Maßnahmen einer weiteren Bevölkerungsabnahme in den Stadtteilen entgegenzuwirken. Im Hauptort gibt es etliche gewerbliche Unternehmen. Die Zahl der Arbeitsplätze beträgt zirka 3.600, wobei größter Arbeitgeber die Bundeswehr ist.

Wichtige Ziele der Dorfentwicklung sind unter anderem die Förderung einer nachhaltigen Innenentwicklung, die Sanierung und Bewahrung der historischen Ortskerne, die Sicherung der sozialen Infrastruktur und die Weiterentwicklung der touristischen Ansätze.

Anerkannte Dorferneuerungsschwerpunkte waren bereits die Ortsteile Züschen (1983 bis 1991), Lohne (1993 bis 2001) sowie Rothhelmshausen (2002 bis 2010).

In den insgesamt 51 eingetragenen Vereinen sind die Bürgerinnen und Bürger zahlreich und äußerst engagiert tätig und zeigen großes Interesse an der Zukunft ihrer Kommune. „Deshalb bin ich überzeugt, dass die Fritzlarer Bevölkerung sich auch dieses Mal aktiv und mit viel Engagement einbringt“, so der Staatssekretär.

Hintergrund:
Mit der Neuaufnahme befinden sich im Programmjahr 2012 insgesamt 214 Dorfentwicklungsschwerpunkte mit 446 Orts-/Stadtteilen in der Förderung. In diesem Jahr stehen 21,5 Mio. Euro zur Verfügung.

Um auf die Veränderung der Bevölkerungsstruktur zu reagieren, hatte Hessen das Dorfentwicklungsprogramm reformiert und statt einzelner Dörfer ganze Kommunen in den Fokus genommen. Dies ist Voraussetzung, damit die Anpassung an den Bevölkerungsrückgang einer überörtlichen Strategie folgt, so dass der ländliche Raum insgesamt davon profitiert. Ziele des Programms bleiben die Innenentwicklung und Revitalisierung der Ortskerne sowie die intensive Bürgermitwirkung. Die Schwerpunkte legt die jeweilige Kommune fest. Damit hat sie mehr Handlungsspielraum, aber auch mehr Verantwortung für eine zukunftsfähige Entwicklung auch der kleineren Ortsteile. (red)



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