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Homberger Ärztehaus wird erweitert

Zweiter Bauabschnitt mit Anbau beginnt nächste Woche

Homberg. Das Homberger Ärztehaus soll weiter wachsen, das entschied die Stadtverordnetenversammlung einstimmig in ihrer letzten Sitzung. Und so beginnen die Rohbauarbeiten des Anbaus ab nächster Woche. „Wir setzen damit unser Bemühen fort, die medizinische Versorgung unserer Bürgerinnen und Bürger zu verbessern und die Innenstadt zu beleben“, betonte Bürgermeister Martin Wagner. Um das fachärztliche Angebot ausweiten zu können, muss eine bauliche Erweiterung der Fläche her, damit neue Fachärzte nach Homberg kommen können. „Wer kommen wird, kann ich jetzt noch nicht sagen, wir befinden uns in der Schlussphase der Gespräche“, sagt Martin Wagner. Sicher ist jedoch, dass das Flächenangebot von derzeit 1.200 Quadratmetern nach dem zweiten Bauabschnitt um 600 Quadratmeter auf 1.800 Quadratmeter steigen wird. Die Fertigstellung des Komplexes ist für April 2013 geplant.

Der Umbau des alten Amtsgerichts zum Ärztehaus war nötig geworden, als das Krankenhaus geschlossen wurde. Im zweiten Bauabschnitt wird das hinter dem Amtsgericht liegende Gebäude des „alten Gefängnisses“ mit zwei Geschossen ausgebaut und genutzt. Die Mietwohnung im Dachgeschoss bleibt hingegen erhalten.

Dabei soll das Gebäude zur alten Stadtmauer hin bis zu einem Abstand von drei Meter zur Mauer gebaut werden. Zudem wird es eine Verbindung zwischen dem Ärtzehaus und dem alten Gefängnisgebäude geben. Damit kann der gesamte Komplex des Ärztehauses durch zwei Haupteingänge betreten werden. Parallel zum Anbau wird der Ausbau des Dachgeschosses im Haupthaus erfolgen. Danach wird dann der Anbau innen ausgebaut.

Die Refinanzierung der Kosten wird erreicht durch die Einnahmen der Praxenmieten. Dabei kann die Stadt neben einem selbstfinanzierten Eigenanteil auf Fördergelder zurückgreifen, die den Bau erst möglich gemacht haben. Mittel aus dem Stadtumbau West-Programm sind zu erwarten und Fördermittel aus dem Städtebaufonds „Jessica“ (EFRE) sind geflossen. Beide als zinsverbilligtes Darlehen.

Der zweite Bauabschnitt wird 1,15 Millionen Euro kosten, damit belaufen sich die Gesamtkosten für das Ärztehaus auf 2,7 Millionen Euro. Es können in dem Gesamtkomplex nach dem Umbau des alten Gefängnisgebäudes mindestens fünf Facharztpraxen untergebracht werden. (di)



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