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Rudolph: Lkw-Durchfahrtsverbot aufrecht erhalten

Edermünde-Grifte. Seit vielen Jahren wird über die dringend notwendige Sanierung der L 3221 in der Ortsdurchfahrt Edermünde-Grifte diskutiert. In den vergangenen Jahren waren hierfür auch entsprechende Haushaltsmittel für den Um- und Ausbau vorgesehen. Bereits im Jahre 2010 wurde mitgeteilt, dass für diese Maßnahme 2011 das Baurecht geschaffen werden soll, um das Projekt im Jahre 2012 umzusetzen.

Da bis zum heutigen Tage noch nichts geschehen ist, hat sich der Landtagsabgeordnete Günter Rudolph an das Hessische Verkehrsministerium gewandt. Von dort wird mitgeteilt, dass die Planung von Landesstraßenbauprojekten auf das finanztechnisch Gebotene und Machbare beschränkt werden.

Maßgebliches Kriterium zum Realisierungszeitraum der Ortsdurchfahrt sei der bauliche Erhaltungszustand des Verrohrungsbauwerkes „Pilgerbach“. Die Prüfung habe ergeben, dass eine bauliche Instandsetzung der Bachverrohrung derzeit nicht vordringlich ist. Der Ausbau der Ortsdurchfahrt wurde aus diesem Grunde auf den Zeitraum nach 2014 zurückgestellt.

Diese Aussagen des Verkehrsministeriums sind nach Auffassung von Rudolph äußerst unbefriedigend und nicht akzeptabel, da offen ist, ob und wann überhaupt eine Sanierung der Ortsdurchfahrt Edermünde-Grifte erfolgt. Insbesondere die erheblichen Lärmbelästigungen für die Anwohner müssten dringend reduziert werden.

Auch zu dem von Rudolph eingeforderten Fahrverbot im Rahmen der Ortsdurchfahrt für Fahrzeuge mit einem zulässigen Gesamtgewicht von über 3,5 Tonnen, teilt das Verkehrsministerium lediglich mit, dass dieses Fahrverbot nur bis zum 30. November 2012 gelte und es geprüft werde, ob das Fahrverbot längerfristig bestehe bleibe. Auch hier fordert Rudolph weiterhin das Fahrverbot aufrechtzuerhalten, da es den Lkw-Fahrern zumutbar ist, über Bundesautobahnen ihre Ziele zu erreichen. „Den Bürgern in Grifte dürfen keine weiteren Verkehrsbelastungen durch Lkw-Verkehre zugemutet werden“, so Rudolph. (red)



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