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Gute Stimmung bei Rundenläufen in der Stadtsporthalle

Melsungen. Im Fünf-Rundenlauf stürmte Carolin Friedrich (Tuspo Guxhagen) mit einem großen Vorsprung über die Ziellinie. Weil das Tempo zu Beginn ein wenig verschleppt wurde, verpasste die 13-Jährige, die am Ende des Jahres zum LAV Kassel wechselt, den von ihr gehaltenen Hallenrekord nur um etwas mehr als eine Sekunde. Die vielseitige Schülerin, die auch im Ball- und Speerwerfen sowie im Kugelstoßen zu den besten Schülerinnen in Hessen gehört, setzte sich in 2:02,36 Minuten vor Hanna Steuber (2:21,19 Min.) und Janina Rohde (2:28,05 Min.) überlegen durch.

Ihre Vereinskameradin Merle Hinz hatte vorher den Lauf der W12 in 2:11,98 Minuten vor Franziska Ebert (2:21,11 Min.) beherrscht.  Spannung dagegen herrschte im Rennen der W12, wo sich auf der letzten Runde Robin Marie Mandry absetzen konnte und sich in 2:16,53 Minuten vor Katharina Steuer (2:18,17 Min.) den Sieg holte. Die Schülerin aus Spangenberg wechselt zum Jahresende zum Melsunger Traditionsverein und trainiert seit einiger Zeit bereits in der erfolgreichen Läufergruppe mit.

Mit Maximilian Sluka an der Spitze ging das Sangerhäuser Läufer-Trio –  Benjamin Oertel und Justin Strahl hinter ihm – in die letzte 130m-Runde. Das war der Fehdehandschuh für Luka Kunkel aus Altmorschen, der vorher sich im Dreikampf durchgesetzt hatte.  Noch auf der Gegengeraden schien alles nach einem dreifachen Sieg für die Gäste aus Sachsen-Anhalt hinzudeuten. Aber dann griff der zwölfjährige Schüler aus Morschen an und zog an den beiden ein Jahr älteren Konkurrenten vorbei.  Vorne aber lief der mehrfache Meister Maximilian Sluka ein einsames Rennen. Der Zwölfjährige beschleunigte noch einmal auf der Zielgeraden und siegte in 1:58,86 Minuten vor Luka Kunkel (2:02,45 Min.).  Für wenige Sekunden war der fünf Jahre alte Hallenrekord von Tobias Stang in Gefahr, denn der Malsfelder hatte im Jahr 2007 diese Strecke in 1:56,7 Minuten zurückgelegt.

Im Lauf über sechs Runden (800 Meter) ließ sich Tobias Stang erst gar nicht ein. Er lief von der Spitze weg das Rennen nach Hause und setzte sich in 2:11,41 Minuten souverän  durch. Nur einmal blickte er auf der Zielgeraden leicht zurück, so als habe er ausdrücken wollen: Wo bleibt ihr denn? In typischer Art kämpfte Tobias Stang bis zum Schluss, obwohl das Rennen bereits nach zwei Runden entschieden war. Einen guten Eindruck hinterließ auch Hannes Hafer vom TSV Altmorschen.  Der Melsunger Gymnasiast zeigte sich enorm verbessert und konnte sich über seine neue Bestzeit von 2:12,74 Minuten freuen.  Bernd Gabel (TSV Altmorschen) holte sich den Sieg in der M50 mit 2:46,51 Minuten.

„Läufst du für mich, laufe ich für dich.“ Das MT-Gespann Karolin Siebert und Marie Wagner ist in dieser Beziehung ein Herz und eine Seele. Die persönliche Rivalität ist auf ein Minimum reduziert, und so wunderte es niemand mehr, dass sich beide nach dem 400m-Hürden-Finale bei den Landesjugendmeisterschaften in Friedberg, wo sie Platz eins und zwei belegt hatten, in den Armen lagen. Gewonnen hatte damals Karolin Siebert, wie es bei den wichtigen Anlässen in der vergangenen Freiluftsaison die Reihenfolge war. Die beiden Teenager verließen sich auf die Taktik, die ihr Trainer vor jedem Rennen so austüftelte, dass sich die anderen Starterinnen nur noch den beiden anpassen konnten, ohne selbst auf der Zielgeraden zu reagieren.  Allerdings sank nach den Sommerferien das Leistungsniveau dieser beiden Lauftalente, so dass eine taktische Absprache nicht mehr möglich war.  Das merkte man nicht nur beim Kreissparkassen-Cup in Gudensberg, wo man nur hinter der zum Teil 30 Jahren älteren Konkurrenz hinterher traben konnte. Auch beim sechs Rundenlauf in der Melsunger Stadtsporthalle stand beim 6-Runden-Rennen ihre Form regelrecht kopf. Während Karolin Siebert vier Runden lang das Tempo bestimmte und Marie Wagner und den ein Jahr jüngeren Christian Schulz im Schlepptau mitzog, erlebte die erfolgreichste Leichtathletin der Freiluftsaison 2012 auf der letzten Runde ein wahres Fiasko. Als die Post abging und Christian Schulz die beiden Teenager regelrecht stehenließ, traute man seinen Augen nicht.  Während der Schüler aus Röhrenfurth sich in 2:25,79 Minuten den Sieg in der U16 sicherte, verließen der zweifachen hessischen Jugendmeisterin immer mehr die Kräfte. Marie Wagner nahm ihrer Freundin auf der letzten Runde fast acht Sekunden ab und setzte sich in 2:29,59 Minuten vor Karolin Siebert (2:37,38 Min.) durch.  War das ein Signal für die kommende Hallensaison?

Im 6-Rundenauf der M14 demonstrierte Leonhard Kaiser (ASC Sangerhausen) seine Ausdauer und siegte in 2:21,99 Minuten vor seinem Trainingspartner Jonathan Bellmer, der abgeschlagen nach 2:50,63 Minuten das Ziel erreichte. (ajw)



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