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MT mit reizvoller Aufgabe im DHB-Pokal

Melsungen. Am Dienstagabend wurde im Vorfeld der Bundesliga-Partie TuS N-Lübbecke gegen Flensburg/Handewitt vom ehemaligen Welthandballer Daniel Stephan das Viertelfinale im DHB-Pokal der Herren ausgelost. Der THW Kiel reist nach Minden, der HSV hat Heimrecht gegen Hannover-Burgdorf und die SG Flensburg-Handewitt trifft auf die Rhein-Neckar Löwen. Die MT Melsungen wurde dem einzig verbliebenen Zweitligist, dem ThSV Eisenach, zugelost. Die Viertelfinals werden am 5./6. Februar ausgetragen. Die Endrunde der letzten vier Teams, das FinalFour, findet am 13./14. April in Hamburg statt.

„Wir sind mit diesem Los zufrieden. Bei der Auslosung waren zu dem Zeitpunkt neben uns und Eisenach ja auch noch Flensburg sowie die Rhein-Neckar Löwen im Topf. Es hätte uns also sehr viel schlimmer treffen können“, zeigte sich Michael Roth erleichtert. Um allerdings umgehend eventuell aufkommende Siegesgewissheiten sogleich im Keim zu ersticken. „Klar, wir sind als Erstligist der Favorit in dieser Paarung. Diese Rolle nehmen wir auch an. Aber ich warne jeden, der davon ausgeht, dass wir bereits im Hamburg sind. Ich habe einige Male mit Großwallstadt in Eisenach gespielt und weiß sehr gut, wie schwer man es dort als Gegner hat. Das wird für uns eine echte Kopfsache. Jeder meint ja jetzt, wir müssten das ganz klar schaffen. Und mit diesem Druck müssen wir dann Anfang Februar zurecht kommen. Das Spiel wird alles andere als ein Selbstläufer“.

Die live auf Sport1 übertragene Auslosung verfolgte das gesamte MT-Team in einem Hotel in Hamburg. Die Nordhessen waren bereits am Dienstagmittag gen Norden gereist, um sich dort auf das morgige Spiel beim HSV vorzubereiten. Allgemeiner Tenor aus der Mannschaft: „Das Pokallos kam bei den Spielern gut an“, verriet Michael Roth.

Auch aus Eisenach ist schon Vorfreude zu vernehmen. Karsten Wöhler, Geschäftsführer der ThSV-Marketing GmbH, der von 2005 bis 2007 bei der MT Melsungen spielte: „Wir freuen uns über dieses Pokallos. Zum einen, weil wir ein Heimspiel haben und zum anderen, weil wir mit Melsungen eine alten Bekannten wiedertreffen. Wir sind in diesem Spiel zugegebenermaßen krasser Außenseiter. Die MT ist schließlich nicht mehr die von vor vier oder fünf Jahren, sondern sie hat sich enorm weiterentwickelt. Wenngleich unsere Chance auch sehr klein ist, wir werden alles versuchen, um eine Überraschung zu landen“.

Bei der MT rechnet man damit, dass bei vielen angestammten Anhänger nun die Erinnerungen an die stets reizvollen Zweitliga-Duelle mit Eisenach wieder wach werden und sich deshalb Anfang Februar eine starke Fankolonne aus Nordhessen nach Thüringen aufmacht. Mit Torwart Radek Musil steht im aktuellen ThSV-Kader sogar noch ein Akteur, der mit Melsungen 2005 den Aufstieg in die erste Liga schaffte. Eisenach hat derzeit nach dem 16. Spieltag in der eingleisigen Zweiten Bundesliga den 7. Tabellenplatz inne. (Bernd Kaiser)

Viertelfinale DHB-Pokal:

GWD Minden – THW Kiel
HSV Hamburg – TSV Hannover-Burgdorf
ThSV Eisenach – MT Melsungen
SG Flensburg-Handewitt – Rhein-Neckar Löwen



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