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Titel-Dreierpack für Zuban, Steiner, Umbach und Mandry

ajw130131aMelsungen. Bei den Kreis-Hallenmeisterschaften der Schülerinnen und Schüler der Jahrgänge 2000 und 2001 gab es für viele Nachwuchsathleten ein Leistungshoch in dieser Saison. Verantwortlich für die Spitzenleistungen waren vor allem die Ausnahmesprinterin Jennifer Zuban (Remsfeld), Elias Steiner (Gensungen) und Luca Kunkel (Altmorschen) vom Jahrgang 2000 sowie Anton Umbach (Remsfeld), Julian Hog (Spangenberg) sowie Robin Marie Mandry (Melsungen) in dem jüngeren Geburtsjahrgang. Die Highlights in der M13 setzten erwartungsgemäßg Elias Steiner und Luca Kunkel. Sie teilten auch die fünf Titel unter sich auf. Im Finale über 50 Meter hatte der talentierte Schüler aus dem Edertal bereits nach dem Startschuss einen leichten Vorteil gegenüber Luca Kunkel und lief nach einer guten Beschleunigungsphase nach 7,10 Sekunden mit über eine halbe Sekunde Vorsprung als neuer Kreismeister über die Ziellinie.

Große Spannung war dafür in den beiden Sprungwettbewerben angesagt. Während sich im Hochsprung bei Höhengleichheit von 1,43 Meter Luca Kunkel vor Elias Steiner durchsetzen konnte, hatte Steiner im Weitsprung mit 4,99 Meter nur einen Zentimeter Vorsprung vor Kunkel . Im Kugelstoßen zeigte Steiner, dass er das Wintertraining in diesem Wettbewerb besser als sein Gegenspieler aus Morschen genutzt hatte, denn seit der vergangenen Freiluftsaison legte er mehr als zwei Meter zu und bezwang Luca Kunkel recht eindeutig mit 9,80 zu 8,89 Meter. Vor dem Lauf über fünf Runden konnte man nach der prächtigen Vorstellung dieser beiden großen Talente keinen eindeutigen Favoriten ausmachen. Erst auf der Zielgeraden setzte sich Luca Kunkel nach einem beherzten Rennen in 2:02,18 vor Elias Steiner (2:03,84 Minuten) durch und verbuchte seinen zweiten Erfolg an diesem Tag.

ajw130131bajw130131cAuch in der Altersklasse der M12 bestimmten mit Anton Umbach und Julian Hog nur zwei Schüler das Geschehen. Die beiden Jungen aus Remsfeld und Spangenberg teilten sich die fünf Titel ebenfalls unter sich auf. Anton Umbach setzte sich im Sprint über 50 Meter in guten 7,80 Sekunden vor Julian Hog (7,89 Sekunden) durch und gewann zudem noch den Hochsprung (1,30 Meter) und den Weitsprung (4,46 Meter). Julian Hog drehte im 5-Rundenlauf den Spieß um und lief vor Anton Umbach als Erster über die Ziellinie. Auch im Kugelstoßen war der Spangenberger mit 7,93 Meter nicht zu bezwingen, aber mit dem ein Jahr jüngeren Ole Pregler (MT Melsungen) wächst ein Konkurrent nach, der beachtet werden sollte. Der noch 10-Jährige, dessen Leidenschaft dem Handballspiel gilt, kam nach dem ersten Training bereits auf 7,40 Meter.

Bei den Schülerinnen, die im Jahr 2000 das Licht der Welt erblickten, dominierte in gewohnter Manier Jennifer Zuban vom TSV Remsfeld. Nach ihrem 50m-Vorlaufsieg von 7,28 Sekunden hatte sie Appetit auf mehr. Dass sie unangefochten im Sprint der B-Schülerinnen seit der vergangenen Freiluftsaison dasteht, war bekannt, wenn auch die wegen Krankheit fehlende Kim Hagemann (Melsungen) ihr in Stadtallendorf bis auf knapp zwei Zehntelsekunden an ihre Zeit heranlief. Aber in der Melsunger Stadtsporthalle wurde bereits nach den ersten Metern deutlich, wer das Finale über 50 Meter in der W13 gewinnen sollte. Locker löste sich das große Mehrkampftalent von ihren drei Gegnerinnen und siegte souverän in 7,23 Sekunden vor der ebenfalls verbesserten Franziska Ebert (MT Melsungen, 7,77 Sekunden). Mit dieser starken Vorstellung ist Jennifer Zuban eine heiße Anwärterin auf die Goldmedaille bei den Landeshallenmeisterschaften in einer Woche in Frankfurt, obwohl sie gegen die ein Jahr ältere Konkurrenz antreten muss.

ajw13031dajw130131eAuch im Weit- und Hochsprung war die Schülerin aus Remsfeld mit ihren großartigen Leistungen allein auf weiter Flur. Mit 5,07 Meter landete sie zum ersten Mal jenseits der 5m-Marke und brauchte auch im Hochsprung mit 1,43 Meter keine Gegnerin fürchten. Merle Hinz aus Guxhagen, die im Vorjahr bereits die 800 Meter in 2:44,3 Minuten zurücklegt hatte, saß natürlich vor dem Start auf dem Favoritenthron und ließ auch während des Laufes nichts anbrennen. Mit 2:15,13 Minuten setzte sie sich nicht nur recht deutlich vor Franziska Ebert (2:22,97 Min.) und Farina Kümmel aus Spangenberg (2:24,56 Minuten) durch, die Mehrkämpferin aus Guxhagen siegte auch vorher noch im Kugelstoßen mit 7,30 Meter.

Nur drei ungültige Sprüngen hätten den Sieg von Robin Mary Mandry im Weitsprung der W12 verhindern können, zu klar war die Favoritenposition, als das da noch irgendetwas hätte dazwischenkommen können. Mit 4,18 Meter hatte die 11-Jährige am Ende einen halben Meter Vorsprung vor der Sprintsiegerin Svenja Knauf vom TSV Jahn Gensungen. Auch im Hochsprung setzte sie sich nach gut koordinierten Sprüngen mit 1,30 Meter sicher durch und gehörte nach ihrem Sieg im 5-Rundenlauf, wo sie mit 2:16,68 Minuten vor Mathilda Klapp aus Borken (2:17,49 Minuten) und ihrer Trainingspartnerin Katharina Steuer (2:24,54 Minuten) auftrumpfte, zu den vier erfolgreichsten Teilnehmern dieser gut organisierten Veranstaltung. (ajw) 

 

 

 



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