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Förderung zur Beseitigung baulicher Hindernisse im selbstgenutzten Wohneigentum

Rentsch: Auch in diesem Jahr Mittel in Höhe von rund einer Millionen Euro

Hessen. Auch in diesem Jahr stellt das Land für die Beseitigung baulicher Hindernisse erneut rund eine Million Euro bereit. Dies teilte Wirtschaftsminister Florian Rentsch heute in Wiesbaden mit. „Zahlreiche Wohnungen sind nicht behindertengerecht, häufig sind die Bewegungsflächen zu eng oder Türen zu schmal. Viele Bäder sind ohne fremde Hilfe für Behinderte kaum zu nutzen. Die Hindernisse beginnen oft bereits auf dem Weg zur Wohnung, vor dem Haus und im Haus selbst, wenn Stufen und Schwellen ein selbständiges Leben erschweren oder sogar unmöglich machen. Durch den Zuschuss wird sowohl das Leben der Behinderten als auch deren Familien erleichtert“, begründete der Minister die Hilfe zum Umbau.

Viele körperbehinderte Menschen möchten gerne in ihrem vertrauten Umfeld bleiben. Dazu muss in der Regel aber barrierefrei umgebaut werden, was die Mittel der Betroffenen oft übersteigt. Mehr Barrierefreiheit in Wohngebäuden und im näheren Wohnumfeld ist das Ziel dieses Programms. Das Land fördert u.a. den Bau von Rampen, die Beseitigung von Schwellen, den Einbau von Treppenliften und Fahrstühlen und den Bau behindertengerechter Bäder und Küchen.

Gefördert wird mit einem Zuschuss, der bis zu 50 Prozent der Kosten betragen kann. Förderungsfähig sind Maßnahmen ab 1.000 Euro bis zu 25.000 Euro.

31 Kommunen und Landkreisen werden in diesen Tagen die Landesmittel zugewiesen, nachdem die Bedarfsmeldungen ausgewertet wurden. Im Rahmen ihres Mittelkontingents können die Städte und Landkreise die Gelder aufgrund ihrer Vor-Ort-Kenntnisse der individuellen Anträge, für die sozial dringlichsten Fälle einsetzen.

„Hierdurch wird Menschen mit Behinderungen vielfach die Möglichkeit gegeben, trotz ihrer Behinderung in der vertrauten Umgebung wohnen zu bleiben und an dem gesellschaftlichen Leben aktiv teilhaben zu können. Bereits mit kleineren baulichen Veränderungen kann wirksam geholfen werden die Lebensqualität deutlich zu verbessern und selbständig und unabhängig zu bleiben“, so Minister Rentsch. (red)

 

 



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