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Cottbus für Gensungen eine Pflichtaufgabe

Logo HSG Gensungen/FelsbergGensungen. Das im Abstiegskampf der Dritten Liga Ost für die HSG Gensungen/Felsberg nur noch Siege zählen, ist inzwischen hinlänglich bekannt. Am 13. April, 19.30 Uhr, empfängt die Kauffeld-Sieben in der eigenen Kreissporthalle das Tabellenschlusslicht LHC Cottbus. Alles andere als ein Erfolg der Edertaler wäre dabei eine faustdicke Überraschung.  Denn die Brandenburger liegen abgeschlagen am Tabellenende und haben keinerlei Chance mehr auf den Klassenerhalt. Lediglich sieben Punkte hat das Team von Trainer Marcel Linge nach 25 Partien aufzuweisen. Zu wenig, um den SV Auerbach, der mit 18 Punkten den dritten Abstiegsplatz belegt, noch einzuholen. Doch die Edertaler müssen aufpassen. Im Hinspiel in der Lausitz erzielten sie lediglich ein 29:29-Remis. Ein Unentschieden aber wird an diesem Wochenende eindeutig zu wenig sein. 

Allerdings ist die Linge-Sieben gehandicapt. Mit Max Kröning fällt der Kopf des Teams aus. Der Spielmacher zog sich einen Riss im Außenminiskus zu und wird in dieser Saison nicht mehr auf dem Platz stehen. Der LHC verfügt über einen recht unbekannten, aber ausgeglichenen Kader. Zu beachten ist der Halbrechte Robert Schulze, der im Hinspiel mit sieben Treffern erfolgreichster Schütze seines Teams war. Sein Äquivalent auf der linken Seite ist Nick Widera. Mit bisher 107 Saisontoren ist der 1,90m-Hühne Toptorjäger der Lausitzer. Des Weiteren ist Robert Takev (74-Saisontore) zu den Leistungsträgern zu zählen.

Der Großteil des Kaders entstammt der örtlichen Jugendsportschule. Diese verfügt über eine gewisse Qualität – Akteure wie Christoph Schindler (VFL Gummersbach) oder Nationalspieler Tobias Reichmann (THW Kiel und HSG Wetzlar) sind dort ausgebildet worden. 2008 stieg das Team aus der zweiten Liga ab. Seitdem hat es mit Altlasten aus der damaligen Zeit zu kämpfen, so dass auch für diese Saison nur ein recht geringer Etat zur Verfügung stand.

Für die Kauffeld-Sieben geht es auch in diesem Spiel um alles. Praktisch jedes Spiel ist für die Edertaler ein Endspiel. Und vielleicht bietet sich ja noch die Gelegenheit, einem Abstiegsfinale am elften Mai in Auerbach zu entgehen. Allerdings sind die Chancen hierzu beschränkt. In den nächsten Spielen werden sich die Abstiegskandidaten treffen und folglich auch punkten. Natürlich haben es die Edertaler selber in der Hand. Doch Spiele in Aschersleben oder Auerbach zu gewinnen ist alles andere als leicht. So bitter es ist. Ob Gensungen die Klasse halten wird, wird sich aller Wahrscheinlichkeit nach am elften Mai in der Oberpfalz entscheiden. (Marcel Glaser)



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