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Online-Zeitung für den Schwalm-Eder-Kreis | 12. Jahrgang | redaktion@seknews.de | www.seknews.de | täglich neu | Preis: 0,00 Euro

Frauenhaus wird weiter unterstützt

Schwalm-Eder. Der Arbeiterwohlfahrt – Kreisverband Schwalm-Eder e.V., bereits seit nahezu 17 Jahren Träger des Frauenhauses im Schwalm-Eder-Kreis, legte kürzlich seinen Tätigkeits- und Erfahrungsbericht für das Jahr 2012 im Kreisausschuss vor. Landrat Frank-Martin Neupärtl betont, dass das Frauenhaus als wichtiger Baustein im Netzwerk sozialer Einrichtungen und Dienste im Schwalm-Eder-Kreis oftmals letzter Zufluchtsort für von Gewalt bedrohte oder betroffene Frauen und deren Kinder ist. Unabhängig von deren Alter, Nationalität, Konfession oder sozialem Status biete es Schutz und Anlaufstelle in akuten Krisensituationen. Nach dem Bericht der AWO suchten im Jahr 2012 53 Frauen und 47 Kinder Zuflucht im Frauenhaus. Zirka 70 Prozent der Frauen kamen aus dem Schwalm-Eder-Kreis. Die durchschnittliche Verweildauer lag bei 41 Tagen. Insgesamt waren somit 4.112 Übernachtungen zu verzeichnen.

Bedauerlich sei, so Neupärtl, dass die Zahl der schutzsuchenden Frauen und Kinder im Vergleich zum Vorjahr wieder angestiegen sei. Als sehr positiv bewertet er allerdings die gleichzeitig stark gesunkene Verweildauer im Frauenhaus, was er der guten Arbeit der dem Frauenhaus angeschlossenen Beratungs- und Interventionsstelle und dem funktionierenden sozialen Netzwerk im Kreis zuschreibt, wodurch es möglich gemacht werde, den betroffenen Frauen und Kindern möglichst kurzfristig wieder Wege in ein normales Leben zu ebnen. Beispielhaft nennt er hier die gute Zusammenarbeit mit der Polizei und dem Jugendamt des Kreises.

Die Beratungs- und Interventionsstelle ist auch bei aufkommenden Problemen oftmals erste Anlaufstelle und berät auch bei Trennung und Scheidung, Alkoholproblemen oder drohendem Wohnungsverlust. Auch in diesem Bereich ist eine verstärkte Nachfrage zu verzeichnen. So stieg die Zahl der Beratungsgespräche im Vergleich zum Vorjahr um  elf Prozent, die Zahl der sogenannten zeitaufwändigen Aktivitäten, bei denen Abstimmungen mit Polizei oder Jugendamt erfolgen müssen, sogar um 29 Prozent.

All dies zeige, so Landrat Neupärtl, dass die Arbeit des Frauenhauses weiterhin unverzichtbar sei. Daher werde der Schwalm-Eder-Kreis auch in diesem Jahr eine finanzielle Unterstützung in Höhe von 80.000 Euro für das Frauenhaus zur Verfügung stellen. Daneben beteilige sich das Land Hessen mit 40.000 Euro. (red)



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