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Grimm-Woche zeigt aufmüpfige Seite der Märchenfiguren

grimm-woche130517Kassel. In den Märchen der Brüder Grimm steckt eine große Portion Aufmüpfigkeit und Eigensinn. Da gehen arme Söhne in die Welt und werden Könige. Töchter lassen sich nicht verheiraten, wie man es von ihnen verlangt. Die Alten mischen überall mit, und Kinder lassen sich nicht unterkriegen. Aber natürlich müssen die Helden sich schon bewähren, um zu ihrem Glück zu finden. Nordhessische Theatermacher, Musiker und Tänzer haben sich aufgemacht, dies erkenntnisreich und vergnüglich zu belegen. Während der Grimm-Woche „grimm + eigen:sinn“ vom 20. bis 26. Mai im Kulturhaus DOCK 4 widmen sie sich in über 25 Vorstellungen dem Eigensinn in den Grimm’schen Märchen.

„Die Zuschauer dürfen einen unkonventionellen, aber immer respektvollen Umgang mit den Märchen der Brüder Grimm erwarten. Auf jeden Fall werden wir sie großartig unterhalten“, verspricht Günter Staniewski, Künstlerischer Leiter der Grimm-Woche im DOCK 4, die im Rahmen des Festprogramms GRIMM 2013 stattfindet. Geboten werden verführerische Inszenierungen für unterschiedliche Altersgruppen, Ausstellungen und ein vitales Beiprogramm. Drei Gruppen aus England und Ungarn werden mit Deutschland-Premieren die Woche abrunden.

Besonders hervorzuheben sind die Premieren während der Woche:

Dienstag, 21. Mai, 17 Uhr:
Theater Kleine Welten/ Richard Betz, „Hans im Glück“

Dienstag, 21. Mai, 20 Uhr:
Creatafera „Der Zeitkönig“ – Komposition und Performance zum Hildebrandslied

Mittwoch, 22. Mai, 10 Uhr:
SpielraumTheater/ Gisela Honens: „Von einem der auszog, das Fürchten zu lernen“

Donnerstag, 23. Mai, 10 Uhr:
Kasseler Musikakademie: „Rumpelstilzchen“

Freitag, 24. Mai, 20 Uhr:
SpielraumTheater: „Querköpfe – Neues von den Grimms“

Samstag, 25. Mai, 11 und 16 Uhr:
Markus Lefrancois und Creatafera: „Hänsel + Gretel“

Deutschlandpremieren Internationaler Gruppen am Sonntag, 26. Mai:

11 Uhr Lempen Puppet Theatre/GB: „Prinzessin Goldenschön“

14.30 Uhr Garlic Theatre/GB: „Fiddlesticks“

17 Uhr Puppenspielstudenten der Universität Budapest: „Ohne Worte“

Der Eintritt zu den Abendveranstaltungen kostet neun Euro pro Person. Bei den Veranstaltungen für Kinder kostet der Eintritt fünf Euro für Kinder und sechs Euro für Erwachsene. Während der Grimm-Erlebniswoche tischt „Stulle & Gute“ im Zwischendeck des DOCK 4 täglich von 12 bis 24 Uhr hausgemachte Bio-Kost auf, angeboten wird unter anderem ein Mittagstisch sowie verschiedene Imbisse und Kuchen.

GRIMM 2013 ist ein Kooperationsprojekt des Landes Hessen, der Stadt Kassel, der nordhessischen Landkreise, des Kultursommers Nordhessen e.V., der GrimmHeimat NordHessen und der Deutschen Märchenstraße e.V. und wird unterstützt von der Sparkassen-Kulturstiftung Hessen-Thüringen, K+S, der B.Braun Melsungen AG, der Hübner GmbH und der Kasseler Sparkasse.

Weitere Informationen gibt es unter www.grimm2013.de.(red)




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