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Wohnungsbauförderung wächst auf 70 Millionen Euro

Rentsch: Land leistet Beitrag zu bezahlbarem Wohnraum in Ballungszentren

Hessen. Hessen weitet seine Wohnungsbauförderung in diesem Jahr erheblich aus: Wie Wirtschaftsminister Florian Rentsch heute in Wiesbaden mitteilte, stellt das Land den Städten und Landkreisen gemeinsam mit der Wirtschafts- und Infrastrukturbank Hessen insgesamt 70 Millionen Euro zur Verfügung. „Allein für zinsgünstige Darlehen für den Neubau und die Modernisierung von Mietwohnungen sind zirka 40 Millionen Euro vorgesehen – sieben Mio mehr als im vergangenen Jahr“, erläuterte der Minister. Rund 800 Wohnungen werden damit neu gebaut oder modernisiert. Sie dienen der Versorgung von Haushalten, die sich am Markt nicht angemessen mit Wohnraum versorgen können und auf Unterstützung angewiesen sind.

Zudem verdoppelt das Land das Volumen zinsgünstiger Darlehen für die Förderung von Wohneigentum (Neubau und Erwerb) auf 30 Millionen. Euro. Diese Summe wird noch mit Kapitalmarktmittel auf zirka 60 Mio. Euro aufgestockt. „Mit dem Programm erreichen wir nicht nur, dass Familien Wohneigentum bilden können und ein Kind gerechtes Wohnumfeld haben, sondern leisten auch einen Beitrag zur privaten Altersvorsorge“, sagte der Minister.

Rentsch wies darauf hin, dass diese Mittel unabhängig sind vom Anfang April vorgestellten Sonderprogramm, das für die nächste Legislaturperiode zusätzlich 300 Millionen Euro für die Wohnungsbauförderung umfasst. „Die jetzige Mittelbereitstellung fügt sich in diese Linie ein. Die Landesregierung trägt dafür Sorge, dass in Hessen und insbesondere in den Ballungsgebieten ausreichender und bezahlbarer Wohnraum zur Verfügung stehen wird.“ Das seit Jahresbeginn geltende neue Wohnraumfördergesetz und die Berufung von Dr. Herbert Hirschler zum wohnungsbaupolitischen Koordinator komplettierten das Maßnahmenpaket.

Für den Bezug der geförderten Wohnungen ist eine Wohnberechtigung erforderlich. Wohnberechtigt sind Haushalte, deren Einkommen bestimmte Grenzen nicht überschreitet. So darf beispielsweise bei einem Zweipersonenhaushalt das jährliche Bruttoeinkommen nicht mehr als zirka 32.000 Euro betragen. Bei jeder weiteren Person erhöht sich die Einkommensgrenze um zirka 7.200 Euro. Pro Kind wird darüber hinaus ein Zuschlag von rund 930 Euro brutto gewährt. Eine vierköpfige Familie (Eltern und zwei Kinder) ist demnach wohnberechtigt, wenn sie ein Bruttoeinkommen von rund 48.000 Euro aufweist.

Weiterhin ist besonderer Schwerpunkt der Förderung der südhessische Ballungsraum, in dem nach wie vor nachhaltiger Bedarf nach preiswertem Wohnraum besteht. Dies ist auch an der Höhe der Anmeldungen im Mietwohnungs- und Modernisierungsbauprogramm erkennbar.

Für die Eigentumsförderung gelten ebenfalls bestimmte Voraussetzungen. So darf mit dem Bau noch nicht begonnen bzw. der Kaufvertrag noch nicht abgeschlossen sein. Außerdem sind Einkommensgrenzen einzuhalten, die z. B. bei einem Dreipersonenhaushalt bei zirka 65.000 Euro brutto im Jahr liegt.

Interessenten können sich bei den zuständigen Wohnungsbauförderstellen oder im Internet unter www.wibank.de informieren. Wohnungsbauförderstellen befinden sich in allen Landkreisen bei der Kreisverwaltung oder in größeren Städten mit mehr als 50.000 Einwohnern bei den Stadtverwaltungen. (red)



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