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Kultusministerin lehnt Übergangslösung G8/G9 für laufende Jahrgangsstufen ab

Schwalm-Eder. Mit großer Enttäuschung hat Landrat Frank-Martin Neupärtl ein Schreiben der Hessischen Kultusministerin Nicola Beer zur Kenntnis nehmen müssen, in dem Kultusministerin Nicola Beer erläutert, dass die Hessische Landesregierung keine Möglichkeit sieht, Übergangslösungen im Bereich G8/G9 für laufende Jahrgangsstufen zu schaffen. „Es ist für mich nicht nachvollziehbar“, so Landrat Neupärtl, „dass den Eltern an den Gymnasien nicht das gleiche Recht eröffnet wird, wie seinerzeit den gymnasialen Eltern an den Gesamtschulen.“

Im Schwalm-Eder-Kreis hatte es nach 2008 auch an den kooperativen Gesamtschulen Diskussionen in der Elternschaft gegeben, ob man einen Wechsel von G8 zu G9 in den Jahrgangsstufen 5 und 6 im Nachgang ermöglichen sollte. Nach Einschätzung von Landrat Neupärtl sei damals an allen Gesamtschulen nahezu einvernehmlich die Entscheidung bei  den Eltern gefallen.

Auch der Kreiselternbeirat im Schwalm-Eder-Kreis habe sich, so Landrat Neupärtl, dafür eingesetzt, die Wahlfreiheit auch für die Jahrgangsstufen 5 und 6 an den Gymnasien zu eröffnen. Dabei habe auch der Kreiselternbeirat betont, dass es nicht darum ginge, in der Elternschaft eine Konfrontation aufzubauen.

„Ich hätte mir gewünscht, dass das Hessische Kultusministerium einen Lösungsvorschlag unterbreitet“, so Landrat Neupärtl. Die Teilnahme am Schulversuch, der eine Parallelität von G8 und G9 an Gymnasien eröffnet, sei aus Sicht der Gymnasien im Schwalm-Eder-Kreis keine wirkliche Alternative. (red)



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