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Landrat Neupärtl unterstützt Forderung zum Erhalt der Fachklassen

Schwalm-Eder. „Die Forderung der Kreishandwerkerschaft, die Fachklassen an den Beruflichen Schulen im Schwalm-Eder-Kreis zu erhalten, unterstütze ich nachdrücklich“, erklärt Landrat Frank-Martin Neupärtl in einer Presseerklärung.  Dabei verschließe der Landkreis als Schulträger von drei Beruflichen Schulen nicht die Augen vor den rückläufigen Schülerzahlen in der dualen Ausbildung. „Wir haben bereits mit dem letzten Schulentwicklungsplan den Prozess der Zusammenlegung von Berufsfeldern an einzelnen Berufsschulen begonnen“, so Neupärtl.  Dieser Prozess müsse sicher weiter fortgesetzt werden. Hier wünscht sich der Landkreis eine bessere Unterstützung durch das Land Hessen. Insbesondere die rigide Zuweisung von Stundenkontingenten für Lehrkräfte erst ab einer Klassengröße von 15 Schülern erschwere die Situation in ländlichen Regionen.

Die Forderung des Handwerks, jahrgangsübergreifenden Unterricht auch bei Fachklassen zu ermöglichen, könnte in unserer Region die wohnortnahe Beschulung erleichtern, meint Neupärtl. Hier müssten neue Unterrichtskonzepte erarbeitet werden, damit die schulische Ausbildung den Anforderungen der Ausbildung auch unter diesen Bedingungen entspreche.

Lernortkooperationen zwischen Beruflicher Schule und Ausbildungsbetrieb könnten sich nur gut entwickeln, wenn die räumliche Nähe gegeben sei. „Wir wissen im Schwalm-Eder-Kreis, dass gut ausgebildete junge Menschen ein wichtiges Kapital für unsere Region sind und unterstützen sowohl die Betriebe als auch die Schulen im Rahmen unserer Möglichkeiten.“

So habe der Kreisausschuss einen Bus-Shuttle zwischen den Berufsschulstandorten Melsungen, Homberg und Schwalmstadt eingerichtet, damit die gebildeten Großkreisklassen für die Schüler gut erreichbar sind.

„Wenn wir Schüler einzelner Berufsfelder nach Kassel oder Marburg abgeben müssen, ist das ein schwerer Verlust für den Landkreis“, so Neupärtl. (red)



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