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HSG Gensungen/Felsberg empfängt Neuhausen/Filder

Logo HSG Gensungen/FelsbergFelsberg-Gensungen. Die Entscheidung in der Relegation zur Dritten Liga Ost ist gefallen. Mit einem 27:24 (14:12) Erfolg über den TSV Neuhausen/Filder sicherte sich der ART Düsseldorf den Verbleib in der Dritten Liga. Die HSG Gensungen Felsberg hat damit Planungssicherheit. In der nächsten Saison wird die Wagner-Sieben – unter dem Kürzel ESG – in der Oberliga Hessen an den Start gehen. Das abschließende Relegationsspiel am Samstag, 29. Juni, 19 Uhr, gegen Neuhausen/Filder hat für die Edertaler daher keine große Bedeutung mehr. Dennoch hat die Mannschaft nach dem blamablen Auftritt in Düsseldorf (38:27) so Einiges bei den eigenen Fans gutzumachen. Und am Ende könnte ein zweiter Platz in der Relegationsrunde sogar noch zum Klassenerhalt reichen.

Laut Medienberichten steht Ost-Drittligist HC Aschersleben vor großen finanziellen Problemen. Die Handball-Service-UG, finanzieller Träger des HC, hat am 19. Juni beim Amtsgericht Magdeburg einen Insolvenz Antrag gestellt. Trainer Neumann wurde auf Grund des zu hohen Gehalts bereits entlassen. Die Spieler müssen sich nun entscheiden, ob sie den Verein verlassen oder zu angepassten Gehältern weiterspielen werden. Laut Mitteldeutscher Zeitung liegt die Lizenz – ähnlich wie bei der TG Münden – beim Verein und nicht bei der Handball-Service-UG. Somit könnte Aschersleben trotz Insolvenz in der Dritten Liga antreten.

Die Edertaler treffen mit Neuhausen auf das Team, das mit 24 Punkten die meisten Punkte der drei Relegationsteilnehmer sammelte. Den Klassenerhalt verpasste man wie die Edertaler denkbar knapp. Eine 31:32-Niederlage bei der SG H2Ku Herrenberg, verbunden mit einem Erfolg des TV Groß-Umstadt, bedeutete für Neuhausen den Gang in die Oberliga. Bekanntester Spieler des Teams von Trainer Florian Beck ist Rechtsaußen Daniel Hebisch, der einst für Bundesligist HBW Balingen-Weilstetten auf Torejagd ging. Neben ihm bilden vor allem Kreisläufer Markus Fuchs, der Halblinke Dominik Eisele, Linksaußen Philipp Frey und der Halbrechte Timo Flechsenhar das Gerüst der Mannschaft, deren Geschicke Spielmacher Simon Wohlrabe in Abwechslung mit dem jungen Timo Durst leitet.

Für die HSG Gensungen/Felsberg heißt es in mehrerer Hinsicht Abschied nehmen. Zum einen vom bisherigen Vereinzkürzel HSG. Aufgrund einer Fusion im Jugendbereich wird die Mannschaft in der kommenden Saison unter dem Namen ESG Gensungen/Felsberg auftreten. Nach fünf Jahren verabschieden sich die Edertaler aus der Dritten Liga Ost. Außerdem wird die Partie gegen den TSV Neuhausen/Fildern der letzte Auftritt von Kreisläufer Viehmann und Rechtsaußen Sven Vogel sein. Während Viehmann seine Laufbahn beendet, zieht es Vogel zur Bundesligareserve des SC Magdeburg. Die Partie leiten die Unparteiischen Marcus Pesth (Köthen) und Tobias Fröbe (Dessau). Bis auf die Langzeitverletzten Ober und Untermann kann HSG-Trainer Wagner aus dem Vollen schöpfen.

Freier Eintritt für Düsseldorf-Mitfahrer
Als kleine Entschädigung für die enttäuschende Leistung der Mannschaft haben alle HSG-Anhänger, die das Team beim Auftritt in Düsseldorf unterstützt haben, am Samstag freien Eintritt. Eine Meldung an der Abendkasse genügt. (Marcel Glaser)



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