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MT-Radsportler starten bei zwei Radmarathons

Ausdauerleistung mit knackigen Anstiegen und heftigem Wind

Northeim: Dieter Vaupel vor Stephan Warlich. Foto: nhAm vergangenen Wochenenden waren die Ausdauersportler der MT Melsungen wieder unterwegs, um an zwei Radmarathons in der näheren Umgebung teilzunehmen. Das niedersächsische Northeim und das nordrhein-westfälische Warburg waren dabei die Ausgangspunkte für die jeweils über 200 Kilometer langen Strecken.

Zunächst starteten Timo Zarth, Stephan Warlich, Dieter Vaupel und Karina Menn beim Radmarathon im niedersächsischen Northeim, der 11. Energy-Südniedersachsen RTF. Nach dem Start bei strahlendem Sonnenschein trübte der Himmel zwar etwas ein, doch es blieb trocken. Zarth, Warlich und Vaupel waren auf der 215-km-Strecke unterwegs. Eine zumindest im ersten Teil nicht zu anspruchsvolle Strecke, die zum Solling, in das Wesertal und zum Schluss noch in den Harz führte. Insgesamt waren rund 24oo Höhenmeter zu bewältigen, wovon es die letzten 65 besonders in sich hatten, mit zum Teil knackigen Anstiegen von deutlich über 10 Prozent. Die drei Melsunger waren gut drauf, wobei Zarth die Rolle als Pacemaker übernahm und lange Zeit an der Spitze gegen den Wind fuhr.

Warburg: Detlef Riehl vor Timo Zarth. Foto: nhUnter den rund 180 Fahrern gehörten die MT-Sportler zu denjenigen 60 Aktiven, die sich die Ultra-Strecke zutrauten. Am Ende waren sie mit ihrer Leistung äußerst zufrieden, konnten sie die lange Strecke doch Dank guter Teamarbeit in der Top-Zeit 7:30 Std. bewältigen. „Heute hat alles gut gepasst und wir konnten ein gleichmäßig hohes Tempo fahren“, stellte Vaupel am Ende fest und Warlich ergänzte: „Nach meinem ersten Marathon in der Rhön Ende Mai mit 4500 Höhenmetern, war ich überrascht, wie gut es heute lief.“ Eine Spitzenleistung brachte auch Karina Menn, die erst seit Oktober 2012 auf dem Rennrad trainiert. Sie konnte 180 Kilometer bewältigen, eine Leistung die noch vor kurzen für sie undenkbar war.

Gleich am nächsten Wochenende ging Timo Zarth, diesmal gemeinsam mit Detlef Riehl, in Warburg erneut über 210 km an den Start. Das Höhenprofil war ähnlich wie das in der Vorwoche in Northeim. Zunächst hielten sich Riehl und Zarth noch in der Spitzengruppe, merkten dann aber, dass es etwas zu schnell wurde. Auch in der zweiten Gruppe, die beide gemeinsam mit anderen Fahrern bildeten ging es weiter flott zur Sache. Nach einer Panne fuhren sie die letzten 100 km als Duo, dabei machte den beiden der heftige Wind sehr zu schaffen. Aber schließlich kamen Riehl und Zarth dann noch mit einem Schnitt von fast 30 km/h ins Ziel.

Die zwei Radmarathons gehören für Melsunger Ausdauersportlern zum Vorbereitungsprogramm auf den Ötztaler Radmarathon, dem schwersten Radrennen der Welt, an dem Sie Ende August teilnehmen werden. Dort sind dann auf 240 km insgesamt 5500 Höhenmeter mit den Pässen Kühtai, Brenner, Jaufen und Timmelsjoch zu bewältigen. Eine echte Herausforderung, die die nun absolvierten Strecken noch um einiger übersteigen wird. (red)



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