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1000 Pfähle zur Kunst – Die Hälfte ist geschafft

Kunstausstellung von Carin Grudda mobilisiert zahlreiche Gudensberger

gudensberg130708aGudensberg. Rund sieben Wochen vor der Eröffnung der Kunstausstellung von Carin Grudda in Gudensberg am 17. August weisen über 500 Vorboten auf das Ereignis hin. Gemeint sind die bunten Holzpfähle, die im gesamten Stadtgebiet verteilt schon seit Wochen für die Ausstellung werben. Weitere 100 Stück liegen bereits zum Aufstellen bereit. Unter dem Motto „1000 Pfähle zur Kunst“ gestalteten Bürgerinnen und Bürger, Vereine und Gewerbetreibende Holzpfähle nach ihren eigenen Vorstellungen und wurden damit selbst zu Künstlern. „Die Pfähle sollen unter anderem den Kunstraum Gudensberg, wo der Hauptteil der Ausstellung angesiedelt sein wird, optisch mit den Stadtteilen verbinden“, erklärt Bürgermeister Frank Börner. Realisiert wurde diese Idee bereits von Deute nach Gudensberg und von Obervorschütz nach Gudensberg. Entlang des Radweges von Deute nach Gudensberg stehen seit einigen Tagen 47 individuell gestaltete Holzpfähle, die beim Vereinswettstreit auf hr4  aufgestellt wurden.

Auch von Obervorschütz nach Gudensberg reihen sich viele tolle Pfähle aneinander. „Es ist toll, wie viele Menschen durch diese Aktion mobilisiert werden. Die Pfähle werten unsere Stadt optisch auf und wecken Neugier bei ihren Betrachtern“, so Bürgermeister Frank Börner.

gudensberg130708bOft stehen hinter den Holzpfählen Geschichten, wie beim „online-Grenzpfahl“ von Jürgen Preuß auf dem Alten Friedhof, den historischen Pfählen am Haus Hintergasse 4 oder den Pfählen „Grenzenlos“ von Familie Sonntag aus Gudensberg. Der „online Grenzpfahl“ hat die Gudensberger Gemarkungsgrenze im Langenberg und ihre Markierungen zum Inhalt. Die Idee wurde in Anlehnung an Carin Gruddas Leitmotiv des „in between“, des „Dazwischenseins“, entwickelt. Ganz anders die historischen Pfählen in der Hintergasse: Sie sollen auf die geschichtliche Bedeutung dieser Straße, die historische Altstadt und die „Kolki-Heimat“ im Chattengau aufmerksam machen. Die Pfähle mit dem Titel „Grenzenlos“ verweisen auf die Teilung Deutschlands, die noch viele Menschen gut im Gedächtnis haben.

Sie wollen auch einen Pfahl gestalten? Kein Problem! Melden Sie sich einfach im Bürgerbüro der Stadt Gudensberg, Telefon (05603) 9330. Für Vereine, Schulen und Bürger sind die Pfähle kostenlos. Gewerbetreibende zahlen je nach Größe fünf, sechs oder sieben Euro pro Pfahl. Das Aufstellen der Pfähle an öffentlichen Orten übernimmt bei Bedarf der städtische Bauhof. (red)



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