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Online-Zeitung für den Schwalm-Eder-Kreis | 12. Jahrgang | redaktion@seknews.de | www.seknews.de | täglich neu | Preis: 0,00 Euro

Hessische Industrieumsätze unter Vorjahresniveau

Hessen. Nach einem vor allem kalenderbedingten Umsatzanstieg im April hat die hessische Industrie im Mai dieses Jahres wieder das Vorjahresniveau verfehlt. Unverändert stabil blieb die Beschäftigungssituation. Nach Angaben des Hessischen Statistischen Landesamtes erzielten die Betriebe mit 50 oder mehr Beschäftigten im Mai einen Umsatz von 8,5 Milliarden Euro, womit das Vorjahresniveau um 3,3 Prozent verfehlt wurde. Während die Auslandsumsätze nur um 1,3 Prozent auf 4,6 Milliarden Euro zurückgingen, gaben die Inlandsumsätze um 5,5 Prozent auf 3,9 Milliarden Euro nach. Die Exportquote, der Anteil des Auslandsumsatzes am Gesamtumsatz, lag damit bei fast 54 Prozent.

Die Chemische Industrie und die Hersteller von Pharmazeutischen Erzeugnissen trotzten der allgemeinen Entwicklung. Die Chemische Industrie erhöhte ihre Umsätze um 14 Prozent auf 1,3 Milliarden Euro und die Pharmahersteller um elf Prozent auf 1,0 Milliarden Euro. Dagegen verzeichneten die Hersteller von Kraftwagen und Kraftwagenteilen einen Rückgang von 3,9 Prozent auf 1,4 Milliarden Euro. Deutlichere Einbußen mussten der Maschinenbau mit 8,9 Prozent auf 700 Millionen Euro, die Gummi- und Kunststoffverarbeiter mit 9,2 Prozent auf 580 Millionen Euro und die Hersteller von elektrischen Ausrüstungen mit 14 Prozent auf 350 Millionen Euro hinnehmen.

In den ersten fünf Monaten dieses Jahres erwirtschaftete die hessische Industrie einen Umsatz von 41,9 Milliarden Euro, ein Minus von 3,6 Prozent gegenüber dem gleichen Vorjahreszeitraum. Die Inlandsumsätze gingen um 5,6 Prozent auf 19,7 Milliarden Euro zurück, die Auslandsumsätze verringerten sich um 1,8 Prozent auf 22,2 Milliarden Euro.

Die Beschäftigtenzahl lag auch im Mai 2013 mit 354 000 nur um 0,1 Prozent niedriger als vor Jahresfrist. Während es bei den Herstellern von Pharmazeutischen Erzeugnissen einen Anstieg von 1,6 Prozent auf 19 300 Beschäftigte gab, ging die Mitarbeiterzahl bei der Chemischen Industrie um 0,1 Prozent auf 37 200 zurück. Die Hersteller von Kraftwagen und Kraftwagenteilen erhöhten die Beschäftigtenzahl um 1,3 Prozent auf 48 300, der Maschinenbau um 1,0 Prozent auf 38 500 und die Gummi- und Kunststoffverarbeiter um 0,7 Prozent auf 32 000. Dagegen gab es bei den Herstellern von elektrischen Ausrüstungen einen Beschäftigtenrückgang von 3,3 Prozent auf 23 900. (red)



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