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Online-Zeitung für den Schwalm-Eder-Kreis | 12. Jahrgang | redaktion@seknews.de | www.seknews.de | täglich neu | Preis: 0,00 Euro

Erneut Ausbildungsplätze für benachteiligte Jugendliche

Schwalm-Eder. 20 junge Menschen im Schwalm-Eder-Kreis können sich auch in 2013 auf einen Ausbildungsplatz bei einem außerbetrieblichen Ausbildungsträger freuen, teilt Landrat Frank-Martin Neupärtl mit. Nach Unterzeichnung der Zielvereinbarung durch den Hessischen Sozialminister Stefan Grüttner und Landrat Neupärtl und dem Eingang des Bewilligungsbescheides für das Ausbildungsbudget 2013 wird der Kreis nun die Ausbildungsplätze in den nächsten Tagen öffentlich über die Hessisches Ausschreibungsdatenbank (HAD) ausschreiben. Ebenfalls sind diese Informationen auf der Homepage des Kreises unter www.schwalm-eder-kreis.de und auf dem Portal des Bundes unter www.bund.de zu finden.

20 sozial oder schulisch besonders benachteiligte Jugendliche kommen damit ab Spätsommer in den Genuss eines Ausbildungsplatzes bei einem außerbetrieblichen Träger. Mit diesem Angebot sollen auch Alleinerziehende mit betreuungsbedürftigen Kindern oder Pflegende angesprochen werden, ebenfalls junge Menschen mit Migrationshintergrund. Finanziert werden die Ausbildungsplätze mit einem Gesamtvolumen von zirka 1.000.000 Euro gemeinsam durch das Land Hessen, das Jobcenter und den Schwalm-Eder-Kreis.

Die Arbeitslosigkeit bei Menschen ohne Berufsabschluss liege auch in unserem Kreis sehr hoch, so Neupärtl. Obwohl viele Plätze leer bleiben, finden besonders benachteiligte Jugendliche nur schwer einen geeigneten Ausbildungsplatz. Im Rahmen einer außerbetrieblichen Berufsausbildung erhalten diese Menschen individuellen Stützunterricht sowie sozialpädagogische Betreuung während der gesamten Ausbildungszeit. Erproben können sie sich in verschiedenen Praktikaphasen mit dem Ziel der Übernahme in betriebliche Ausbildung. Auch während dieser Zeit stehen die zusätzlichen Unterstützungsangebote weiterhin zur Verfügung. Falls eine betriebliche Übernahme nicht möglich ist, können die Abschlüsse bei den Trägern absolviert werden.

Die entsprechenden Ausbildungsberufe werden in Abstimmung mit den zukünftigen Auszubildenden und unter Berücksichtigung des regionalen Fachkräftemangels ausgewählt. (red)



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