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Online-Zeitung für den Schwalm-Eder-Kreis | 12. Jahrgang | redaktion@seknews.de | www.seknews.de | täglich neu | Preis: 0,00 Euro

Gewerbesteuereinnahmen um acht Prozent gesunken

Hessen. Wie das Hessische Statistische Landesamt mitteilt, beliefen sich die Brutto-Gewerbesteuereinnahmen im ersten Halbjahr 2013 insgesamt auf 1,9 Milliarden Euro, was einem Rückgang  gegenüber dem besonders starken Vorjahreszeitraum um 166,5 Millionen Euro bzw. 8,0 Prozent entspricht. Während das erste Quartal noch vergleichsweise gut abschnitt, lag das zweite Quartal 2013 mit 921 Millionen Euro um 7,8 Prozent unter dem Ergebnis des ersten und sogar um 25,0 Prozent niedriger als das zweite Quartal 2012.

Allerdings weisen die Statistiker darauf hin, dass der Rückgang im Wesentlichen auf die Entwicklung bei den kreisfreien Städten zurückzuführen ist, die 2013 mit 912,5 Millionen Euro allein 154 Millionen Euro bzw. 14,4 Prozent weniger eingenommen haben als im ersten Halbjahr 2012 Hier war es vor allem die Stadt Frankfurt am Main, deren Gewerbesteueraufkommen 2013 mit 595 Millionen Euro um ca. 127 Millionen Euro unter dem vom ersten Halbjahr 2012 blieb. Aber auch in Darmstadt gingen die Gewerbesteuereinnahmen aufgrund eines Sondereffektes im ersten Quartal um insgesamt etwa 88 Millionen Euro auf nur noch 6,8 Millionen Euro im ersten Halbjahr zurück. Die anderen kreisfreien Städte dagegen konnten Zuwächse verbuchen, allen voran Wiesbaden, das seine Gewerbesteuereinnahmen um 54 Millionen Euro auf den Rekordwert von 178,8 Millionen Euro steigern konnte. Offenbach am Main erhöhte seine Einnahmen um ca. 5,5 Millionen Euro auf 29,0 Millionen Euro, Kassel um 2,2 Millionen Euro auf 102,6 Millionen Euro.

Bei den Sonderstatusstädten stachen im ersten Halbjahr 2013 vor allem Rüsselsheim und Hanau durch deutliche Verluste hervor. Rüsselsheim fiel von 21,6 Millionen Euro im ersten Halbjahr 2012 auf nur noch 4,2 Millionen Euro im laufenden Jahr (minus 80,5 Prozent) und Hanau von 49,0 Millionen Euro auf 26,3 Millionen Euro (minus 46,4 Prozent). Insgesamt erzielten die sieben Sonderstatusstädte im ersten Halbjahr 2013 Gewerbesteuereinnahmen von 168,0 Millionen Euro.

Die übrigen kreisangehörigen Gemeinden (ohne Sonderstatusstädte) konnten insgesamt ihr Niveau um 2,3 Prozent leicht steigern und erreichten 839,5 Millionen Euro. In der Summe beruht der Zuwachs hier auf den Gewerbesteuermehreinnahmen der kleineren Gemeinden (unter 20 000 Einwohnern) um 8,1 Prozent auf zusammen 433,5 Millionen Euro. Die Gemeinden zwischen 20 000 und 50 000 Einwohnern dagegen fielen insgesamt im ersten Halbjahr um 3,2 Prozent auf 406,0 Millionen Euro zurück. (red)



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