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Regine Müller absolvierte Praktikum im Seniorenzentrum

OLYMPUS DIGITAL CAMERASchwalmstadt. Mehr als beeindruckt zeigte sich Landtagsabgeordnete Regine Müller zum Abschluss ihres einwöchigen Praktikums in einer Seniorenpflegeeinrichtung. Als sozialpolitische Sprecherin der SPD Landtagsfraktion hatte sie, wie im vergangenen Jahr, für eine Woche in voller Schicht  im Seniorenheim gearbeitet. „Ich bin oft mit Fragen der Pflege befasst. Es ist eine Hilfe für mich und eine Bereicherung für meine politische Arbeit, aus der Praxis zu erfahren, wie Pflege organisiert und angewandt wird.“ Der Einsatz sei auch kein Schnupperpraktikum gewesen, so Müller.

In allen Bereichen durfte sie aktiv mithelfen. Vom Geschirrspülen bis zur vollständigen Körperpflege schwerster Pflegefälle, Anreichen der Nahrung bis zur Teilnahme an Aktivitäten  reichte das Spektrum der Tätigkeiten im Praktikum.

„Die Pflegekräfte leisten körperlich und psychisch schwere Arbeit. In den ganzen Belastungen, die der Beruf mit sich bringt, bewundere ich die Kompetenz, die Geduld und die Menschlichkeit, die die Pflegekräfte unter großem Zeitdruck aufbringen, um den Bedürfnissen der Bewohnerinnen und Bewohner gerecht zu werden“, sagte die Abgeordnete.

„Wir als Gesellschaft haben uns in der Zukunft mit dem sich deutlich abzeichnenden Mangel an Pflegekräften auseinander zu setzen. Unter den gegebenen Umständen darf es niemanden verwundern, wenn dieser schöne, aber anstrengende Beruf für junge Menschen wenig attraktiv ist. Schicht- und Wochenenddienst, geringe Bezahlung und wenig Aufstiegsmöglichkeiten verlangen eine riesen Portion Engagement.“

Umso dankbarer müsse man jedem Mann und jeder Frau sein, die sich mit Hingabe um alte, demente und pflegebedürftige Menschen kümmert.

„Ich bin zutiefst beeindruckt. Was ich in dieser Woche erlebt habe, nötigt mir tiefen Respekt und große Anerkennung für Arbeit ab, die in Pflegeeinrichtungen erbracht wird. Unserer ganzen Gesellschaft muss daran gelegen sein, den Pflegeberuf viel höher zu achten und auch materiell besser zu entlohnen.“ (red)



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