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ASC startet mit über 100 ehrenamtlichen Helfern zur Deutschland-Rallye

Melsungen. Am Freitag, 16. August, startet der erste Konvoi des ASC-Melsungen an die Mosel. Die erste zwölfköpfige ehrenamtliche Helfercrew reist an um eigenständig die 23 Kilometer lange Rennstrecke der Wertungsprüfung „Moselland“ auf den Weinbergwegen zwischen Piesport, Minheim und Kesten vorzubereiten. Zu den Aufgaben der Helfer des ASC gehört die Absicherung der Strecke für die Zuschauer, ebenso die Einrichtung von Parkleitsystemen und der Zuschauerlenkung. Dazu werden wieder 20.000 Meter Flatterband gespannt, 4.000 Meter Zwiebelsackbarrieren errichtet und 1.650 Eisenstangen eingeschlagen, in Summe etwa acht Tonnen Material ohne Strohballen und Umleitungsbeschilderungen. In den vom Veranstalter vorgegebenen Bereichen werden Zuschauerzonen und auch spezielle Mediapunkte eingerichtet. Um die Zuschauer in diese Bereiche zu bringen, muss die Strecke an vielen Stellen überquert werden. Dort werden dann speziell abgesicherte Zuschauerschleusen eingerichtet, die am Veranstaltungstag von Helfern zu besetzen sind.

Die Aufgabenverteilung in dem erfahrenen Aufbauteams sind bereits gut eingespielt. Ein Team kümmerte sich um die Ausschilderung der Strecke. Hier müssen vor jeder Abzweigung ein roter Richtungspfeil und 50 Meter vorher ein blauer Ankündigungspfeil aufgestellt werden. Die Arbeiten müssen schon am Montagmorgen abgeschlossen sein, denn dann fahren die Teilnehmer im Rahmen der sogenannten RECCE die Strecke ab und schreiben ihre Bordbücher. Hier werden vom ASC Melsungen die Posten gestellt, die darüber wachen, das jeder Fahrer die Strecke nicht häufiger als zweimal abfährt.

Bis zum Donnerstagabend wird der letzte Feinschliff an der Strecke und den Zuschauerbereichen gemacht und die Müllsäcke aufgehängt. Abends brennen schon an einigen Stellen in den Weinbergen die Grillfeuer der Fans, während sich das Basislager des ASC auf dem Campingplatz Georgshof in Wintrich langsam füllt. Die restlichen 92 Helfer des ASC sowie die Motorsportfreunde aus Braach, Marktredwitz, Berschweiler und aus Holland treffen ein um ihre persönliche Ausrüstung in Empfang zu nehmen. Erstmals wird der ASC-Melsungen auch durch eine 20-köpfige Helfergruppe des ADAC Hessen-Thüringen unterstützt.

Nach einer kurzen Nacht muss das erste Team bereits um 4 Uhr aufstehen und rausfahren um noch einmal zu überprüfen, ob die Beschilderung noch vollständig ist, denn die bekommt oftmals über Nacht Beine oder Richtungspfeile werden verstellt. Der Rest besteigt um 6 Uhr die Fahrzeuge um auf die Strecke an die jeweiligen Postenplätze geführt zu werden. Um 7.30 Uhr sind alle Posten besetzt und die Helfer richten sich ein, bis um 11.31 Uhr das erste Fahrzeug auf der Prüfung startet. Ab 8 Uhr herrscht jedoch schon höchste Aufmerksamkeit, denn dann fahren diverse Offizielle die Strecke ab.

Wenn dann am Abend gegen 20 Uhr das Schlussfahrzeug durch gefahren ist, wird mit vereinten Kräften innerhalb von einer Stunde alles abgebaut, was zuvor in einer Woche Arbeit aufgebaut worden ist, damit am Samstag die Strecke wieder so übergeben wird, dass man nicht mehr auf den ersten Blick sieht, dass am Tag zuvor eine Rallyeveranstaltung mit tausenden von Zuschauern dort stattgefunden hat.

Eine besondere Ehre wird dem ASC Melsungen in diesem Jahr dadurch zuteil, dass laut Mitteilung der Agentur IMS-Solution die Wertungsprüfung Moselland als Besichtigungs-Highlight für die VIP-Gäste des ADAC-OPEL-ADAM-Rallye-Cups ausgewählt wurde, die sich an diesem Tag an zwei VIP-Bereichen die beiden Wertungsdurchgänge oberhalb von Minheim ansehen werden. (red)



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